SWÖ-Kollektivvertragsverhandlungen heute Nacht unterbrochen

Streitthema ist Arbeitszeitverkürzung

Wien (OTS) - Die Verhandlungen für mehr als 100.000 MitarbeiterInnen im Sozial- und Gesundheitsbereich sind heute Nacht in der dritten Verhandlungsrunde ohne Einigung unterbrochen worden, ein neuer Verhandlungstermin wurde für nächsten Donnerstag (7.2.) vereinbart.

Knackpunkt bei den Verhandlungen waren die Forderungen der Gewerkschaften nach einer Arbeitszeitverkürzung (35-Stunden-Woche bzw. 6. Urlaubswoche). Beim Gehalt hatte die Arbeitgeberseite zuletzt 2,5% geboten, ein Wert der -gemessen an der Inflationsrate- schon höher als die Abschlüsse der meisten letzten Jahre war. Die Schlussverhandlungen dazu wurden aber heute Nacht nicht mehr in Angriff genommen.

„Gemeinsam mit Verbesserungen bei den wichtigen Themen Arbeitszeiten und Dienstplan, außerordentliche Erhöhungen für Lehrlinge und andere Berufsgruppen sowie erweiterte Ansprüche bei der Altersteilzeit hat die Arbeitgeberseite ein faires Angebot gelegt“, so der Verhandlungsführer der Sozialwirtschaft Österreich (SWÖ) Walter Marschitz.

Erich Fenninger, Vorsitzender der Sozialwirtschaft Österreich appelliert die bisher in sehr konstruktivem Klima geführten Verhandlungen zu einem raschen Abschluss zu führen: „Wir haben uns bemüht, für die Probleme Lösungen zu finden, die uns gegenüber von den MitarbeiterInnen am häufigsten genannt werden. Schon der jetzige -noch nicht endverhandelte- Verhandlungsstand würde dafür substanzielle Fortschritte bedeuten.“

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