• 29.01.2019, 12:17:53
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FPÖ-Darmann: Runter mit dem höchsten Strompreis Österreichs!

SPÖ und ÖVP sollten endlich Debatte über höheren Heizkostenzuschuss zulassen

Utl.: SPÖ und ÖVP sollten endlich Debatte über höheren
Heizkostenzuschuss zulassen =

Klagenfurt (OTS) - Die FPÖ wird bei der ersten Sitzung des Kärntner
Landtages im heurigen Jahr am Donnerstag auf folgende Verbesserungen
für die Kärntner Bevölkerung drängen:
• Runter mit dem höchsten Strompreis Österreichs!
• Erhöhung des Heizkostenzuschusses.
• Einführung eines kinderärztlichen Notdienstes am Wochenende in
Klagenfurt, Villach, Wolfsberg und Spittal.
Dies kündigte FPÖ-Landesparteichef Klubobmann Mag. Gernot Darmann in
einer Pressekonferenz heute, Dienstag, an.

„Im Vergleich zum Vorjahr zahlen die Kärntner um 14 Mio. Euro mehr an
Strom-Netzkosten, im Vergleich zu 2014 sind es über 27 Mio. Euro
mehr. Diese Preissteigerungen, die höchsten in Österreich,
verschärfen die Energie-Armut“, kritisiert Darmann. Daher sei es
dringend nötig, den Heizkostenzuschuss zu erhöhen. Das habe die FPÖ
schon im Oktober beantragt, doch SPÖ und ÖVP verhinderten bisher eine
Debatte darüber.

„Wahrscheinlich wollen sie erst darüber reden, wenn der Winter schon
lange vorbei ist“, beklagt Darmann die Ignoranz der Regierung
gegenüber den Nöten von Zehntausenden Energie-Armutsgefährdeten. „Wir
werden alle Möglichkeiten der Geschäftsordnung des Landtages nutzen,
um die Regierung zu zwingen, dass dieses Thema noch im Winter
behandeln wird“, teilt Darmann mit.

Er schlägt eine einfache Gegenfinanzierung vor: „Das Land bekommt von
der Stromgesellschaft Kelag eine jährliche Dividende von 10 bis 15
Millionen Euro. Ein Teil davon sollte für die Erhöhung des
Heizkostenzuschusses eingesetzt werden“.

„SPÖ-Landeshauptmann Peter Kaiser hat im Wahlkampf 2013 den Kärntnern
zwar die Senkung der Strompreise versprochen, die Realität sieht
jedoch anders aus“, stellt Darmann fest.

Die FPÖ strebt auch eine Entlastung von Tausenden Eltern an. „Wir
brauchen zumindest in Klagenfurt, Villach, Wolfsberg und Spittal
einen kinderärztlichen Notdienst an Wochenenden nach dem Vorbild von
Wien und Graz“.

Die FPÖ akzeptiere es auch nicht, dass SPÖ-Gesundheitsreferentin
LHStv Beate Prettner Tausende Eltern, welche stundenlange Wartezeiten
bei den voll ausgelasteten zu wenigen Kassenkinderärzten mit ihren
Kindern nicht in Kauf nehmen wollen, lapidar an die Wahlärzte
verweist. „Da müssen die Eltern bar bezahlen. Pro Jahr sind das über
4 Millionen Euro", so Darmann. (Schluss)

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