Finanzielle Beteiligung des Bundes bei Umsetzung des Gewaltpaketes unabdingbar

Finalisierende Gespräche sind in Angriff zu nehmen

St. Pölten, (OTS) - Für eine rasche gemeinsame Lösung im Zusammenhang mit dem angekündigten Gewaltpaket der Bundesregierung treten die zuständigen Landesregierungsmitglieder Beate Prettner (Kärnten), Doris Kampus (Steiermark), Birgit Gerstorfer (Oberösterreich), Kathrin Gaal (Wien), Astrid Eisenkopf (Burgenland) und Ulrike Königsberger-Ludwig (Niederösterreich) ein. „Wir sind gesprächsbereit und wollen den begonnenen Dialog zu Ende führen, damit die geplanten Maßnahmen gegen Gewalt an Frauen auch zügig mit ausreichend finanziellen Mitteln dotiert werden können“, betont NÖ Soziallandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig nach einem Rundruf bei ihren für Frauenhäuser verantwortlichen Kolleginnen.

„Es wird wohl am Volumen der Bundesmittel für das Paket liegen, wie schnell Verbesserungen auf den Weg gebracht werden können. Ganz oben auf der Liste, die es abzuarbeiten gilt, steht jedenfalls, eine Möglichkeit zu schaffen, gewaltbetroffene Frauen bundesländerübergreifend in Frauenhäusern unterzubringen. „Bis dato sind schon einige Länder von sich aus in dieser Sache tätig geworden, um bei Hochrisikofällen schutzsuchende Frauen und ihre Kinder weit genug weg vom Täter in Sicherheit bringen zu können. Was derzeit aber fehlt, ist eine länderübergreifende einheitliche Regelung sowie die dafür notwendige finanzielle Unterstützung seitens des Bundes. Ich bin aber zuversichtlich, dass entsprechende Finanzierungsgespräche zu diesem Punkt sowie weiteren Schutzmaßnahmen bei gutem Willen aller Beteiligten sehr rasch abgeschlossen werden können“, so Königsberger-Ludwig.
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