„matinee“ am 27. Jänner: „Pistenzauber“ und Doku „Mozart mit Leib und Seele“ zur Mozartwoche 2019

Außerdem: „Die Kulturwoche“ und „Ausflug ins Gestern: Schikurs in Seewiesen 1961“

Wien (OTS) - Die „matinee“ am Sonntag, dem 27. Jänner 2019, in ORF 2 widmet sich zwei tragenden Säulen österreichischer Identität: der Musik von Mozart und dem Wintersport. So blickt die neue Dokumentation „Mozart mit Leib und Seele“ (9.50 Uhr) von Barbara Pichler-Hausegger anlässlich der diesjährigen Mozartwoche auf den Mozartkosmos von Neo-Intendant Rolando Villazón. Davor erkundet Nikolaus Podgorskis Doku „Pistenzauber“ (9.05 Uhr) Österreichs Entwicklung zur Skifahrer-Nation. Den von Clarissa Stadler präsentierten ORF-Vormittag beenden „Die Kulturwoche“ (10.15 Uhr) mit aktuellen Berichten und Tipps zum kulturellen Geschehen sowie ein „Ausflug ins Gestern“ (10.50 Uhr) mit einem „Schikurs in Seewiesen 1961“.

„Pistenzauber“ (9.05 Uhr)

Mit den ersten Seilbahnen und Liftanlagen wurde Österreich zu einem beliebten Ziel für Skitouristen und ist es nach wie vor. Etwas gilt für alle Regionen, durch die sich der Film von Regisseur Nikolaus Podgorski bewegt: Der großartige Aufschwung kam innerhalb der vergangenen hundert Jahre. Historisches Archivmaterial dokumentiert diesen „alpinen Wirtschaftsboom“ und Zeitzeugen erzählen, wie es damals war, als die Seilbahn auf den Berg gekommen ist. Wie sie damals Kaffee geschmuggelt haben in Ischgl, wie die ersten Skilehrer in St. Anton begonnen haben, wie es war, als die Keilhose in Mode war. Aber auch abseits der Pisten tummeln sich bemerkenswerte Figuren, wie der steirische Barfußwanderer, der auch im Tiefschnee ohne Schuhwerk unterwegs ist, der Tiroler Eismann, der seine Tage im Inneren einer Gletscherhöhle verbringt, oder der Salzburger Sägensammler samt urigem Bart. Die Dokumentation gleicht einer amüsanten Winterreise quer durch Österreich – von Mariazell bis St. Anton am Arlberg. Vom Geheimtipp über Traditionsreiches, vom einst Angesagten bis zum heute Gefragten.

„Mozart mit Leib und Seele“ (9.50 Uhr)

„Mozart lebt“ – so lautet der Titel der Mozartwoche 2019, die von 24. Jänner bis 3. Februar in Salzburg stattfindet. Es ist auch das Credo von Neo-Intendant Rolando Villazón – in Mozart erkennt er einen „tiefernsten Musiker und Denker, eine verspielte Seele“. Und vielleicht auch einen Seelenverwandten? In der Dokumentation von Barbara Pichler-Hausegger zeichnet der Startenor ein ganz persönliches Bild von „seinem“ Mozart. Vor allem die Briefe des Komponisten haben ihm den Menschen nähergebracht. Gemeinsam mit der Filmemacherin spürt er dem Genius Loci in Salzburg nach.
„Die ganze Stadt soll Mozart feiern“, wünscht sich Villazón für seine erste Festivalwoche. Alles für einen – einer für alle: Abseits elitärer Pfade und auch an ungewöhnlichen Veranstaltungsorten wie etwa einem Einkaufszentrum soll man Mozart begegnen. Villazón will in seiner Intendanz ausschließlich Musik Mozarts in ganz unterschiedlichen Interpretationen erklingen lassen. Den effektvollen Auftakt macht „La Fura dels Baus“. Das katalanische Künstlerkollektiv rund um Carlus Padrissa startet in der spektakulären Aufführung „T.H.A.M.O.S“ mit Mozarts Schauspielmusik zu Tobias Philipp von Geblers „Thamos, König in Ägypten“ mit Tanz, Text, Artistik, neuen Medien und Stücken aus der „Zauberflöte“ eine Zeitreise um die Welt. Ein aufregender Blick hinter die Kulissen des wohl wichtigsten Mozart-Festivals und ein Einblick in den Mozartkosmos des Rolando Villazón.

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