Handelsverband tritt Federation of International Retail Associations (FIRA) bei. Für eine Händlervertretung auf globaler und EU-Ebene.

Mitgliedschaft im Zuge der Handelsmesse "NRF Big Show" in New York fixiert.

Wien (OTS) - Zwei Jahre nach seinem ersten Auftritt beim Retail-Megaevent "NRF Big Show" in Manhattan hat Rainer Will, Geschäftsführer des Handelsverbandes, heute die Mitgliedschaft bei der Federation of International Retail Associations (FIRA) der NRF formell fixiert. Die Mitglieder dieses weltweiten Dachverbandes für den Handel repräsentieren 25 Länder auf sechs Kontinenten.

"Mit dem FIRA-Beitritt geht der Handelsverband seinen Weg der selbstbewussten Interessenvertretung auf nationaler, europäischer und globaler Ebene konsequent weiter. Davon werden nicht nur unsere Mitglieder – die österreichischen Handelsunternehmen – profitieren, sondern auch unser Partnernetzwerk", bestätigt Will.

"NRF Big Show" zeigt die Zukunft des Handels

Zur "Big Show" der National Retail Foundation haben sich diese Woche über 60.000 Entscheidungsträger in New York getroffen. Vor dem Hintergrund der Beinahe-Liquidation des ehemaligen Handelsriesen Sears hat die digitale Transformation des Handels in den USA an neuer Ernsthaftigkeit gewonnen.

Der Siegeszug der führenden Onlinehändler sowie die gesellschaftliche Spaltung in den USA machen es ehemaligen Markengrößen wie GAP, JCPenney und selbst Macy´s schwer, mit der Geschwindigkeit der Veränderung in der Branche mitzuhalten. Viele traditionelle US-Unternehmen stehen vor der Herausforderung, überhaupt die notwendige Finanzierung für den digitalen Wandel aufzutreiben.

Die Situation in Übersee lässt sich jedoch nicht ganz mit der in Europa vergleichen, meint Handelsverband-Partner Andreas Hladky, Gründer der Digitalisierungsberatung point of origin: "In den USA wurden über Jahrzehnte hohe Flächenkapazitäten im Markt aufgebaut. Das gleichzeitige Wegbrechen der Mittelklasse und der Marktanteile Richtung online ist für Unternehmen nun nicht mehr verkraftbar."

Die Digitalisierung, das Kernthema der letzten Jahre, ist natürlich auch 2019 omnipräsent – mit dem Unterschied, dass die in vergangenen Jahren angekündigten Innovationen etwa im Bereich Artificial Intelligence mittlerweile Marktreife erreicht haben und bereits in den Geschäften eingesetzt werden. In-Store Analytics, digitale in-store Kommunikation, personalisierte Angebote – all das ist bereits Realität.

"Viele Unternehmen kämpfen jedoch nach wie vor mit Daten-, Kultur- und Strategieproblemen, während Amazon mit Amazon Go und Alexa schon die nächsten beiden Revolutionen landesweit ausrollt", sagt Hladky. Selbst der weltgrößte Händler Walmart, der bereits massive Investitionen hinter sich hat, kann laut Branchenanalysen noch nicht ausreichend skalieren, um hier mitzuhalten.

"Wer Amazon kopieren möchte, wird den Kürzeren ziehen", ist auch Rainer Will überzeugt. "Die Zukunft liegt in der Spezialisierung sowie dem bestmöglichen Kundenservice. Hier haben auch österreichische Unternehmen viele Chancen, wenn Sie jetzt handeln und digitale Projekte rasch umsetzen. Wir wollen zumindest sicherstellen, dass für alle Marktteilnehmer die gleichen, fairen Spielregeln gelten und bieten einen einzigartigen Werkzeugkasten an Services, um heimische Händler bei der digitalen Transformation zu unterstützen", so Will.

Fazit: Die Digitalisierung des Handels geht weit über das Thema eCommerce hinaus. Je früher sich der Handel damit auseinandersetzt, desto eher gelingt die eigene Transformation.

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