Festivals und Klangkunst in Krems 2019

Vom Osterfestival „Imago Dei“ bis zu den Europäischen Literaturtagen

St. Pölten (OTS/NLK) - Mit dem Osterfestival „Imago Dei“, dem Donaufestival, „Glatt&Verkehrt“, dem Kino im Kesselhaus, den Europäischen Literaturtagen sowie der „Klangkunst“ im Klangraum Krems erweist sich das diesjährige Programm der NÖ Festival und Kino GmbH einmal mehr als äußerst umfangreich:

Den Auftakt macht das Osterfestival „Imago Dei“, das ab 29. März sein 20-Jahre-Jubiläum feiert und dabei das Thema Opfer in den Mittelpunkt rückt. Mit dabei sind u. a. der Chor Ad Libitum und das Ensemble Barucco, der georgische Männerchor Didgori und Bodo Hell, das Berberfrauen-Ensemble Roudaniates aus Südostmarokko, das Ensemble Mazaher mit Musik des Al-Zar-Kults aus Ägypten, die Wachauer Pestbläser und Josef Winkler, das Klavierduo Ferhan und Ferzan Önder, Paul Renner und das Ensemble Names, Gidon Kremer, Oleg Maisenberg und Solisten der Kremerata Baltica, das Pannonische Blasorchester und das Barockensemble La Dolcezza. Ergänzt wird das Programm durch Einführungsgespräche, Vorträge sowie Filme im Kino im Kesselhaus und eine Klanggeschichte für Kinder (www.klangraum.at).

Zum Festivalauftakt von „Imago Dei“ startet im Klangraum Krems auch die „Klangkunst“ raumbezogener Interaktionen von Klang, Raum, Licht, Zeit, Bewegung und Form. Erster Programmpunkt ist die „Silent Music“ von Robin Minard mit hunderten kleinen Lautsprechern, aus denen Aufnahmen von Glocken aus 1945 zerstörten Magdeburger Kirchen zu hören sind. Ab 6. Juni erschallt dann in Janet Cardiffs „The Forty Part Motet“ die 40-stimmige Renaissance-Motette von Thomas Tallis aus 40 Lautsprechern, wobei jeder Klang einzeln oder gemeinsam genossen werden kann (www.klangraum.at).

Ab 26. April widmet sich das Donaufestival wieder „redefining arts“ und präsentiert an zwei verlängerten Wochenenden mit bis zu 20 Veranstaltungen pro Tag Schnittstellen zwischen Musik, Performance, bildender Kunst, Film und diskursiven Formaten. Auf dem Programm stehen heuer u. a. Giant Swan, Anna von Hausswolff, Kate Tempest, Apparat, Flotation Toy Warning, Khalab, Yves Tumor, „Paradise Now (1968 - 2018)“ von Michiel Vandevelde und fABULEUS sowie „Kultur“ des Performance-Duos El Conde de Torrefiel (www.donaufestival.at).

Am 4. Juli übersiedelt das Kino im Kesselhaus am Campus Krems, das ganzjährig Arthousekino zeigt, wieder auf die Wiese und präsentiert in einem Open-Air-Programm die größten Film-Highlights des Jahres, Klassiker und Neuerscheinungen auf großer Kinoleinwand unter freiem Himmel (www.kinoimkesselhaus.at).

Ebenfalls im Juli geht im Schloss zu Spitz, im Benediktinerstift Göttweig und bei den Winzern Krems das Festival „Glatt&Verkehrt“ über die Bühne, dessen 23. Auflage sich vor allem dem Unterwegs-Sein, von der freiwilligen Reise über die Migration bis zur Flucht, widmet. Die Musikkonzepte beinhalten dabei einen Festivaltag mit drei Konzerten hintereinander ebenso wie ein Wandel-Konzert mit gleichzeitig stattfindenden Kurz-Performances. Die Musikwerkstatt in Göttweig gehört ebenso fix dazu wie ein Kinderkonzert sowie Einführungsgespräche und Tafelmusik (www.glattundverkehrt.at).

Schließlich wird die Wachau ab 21. November mit den Europäischen Literaturtagen erneut zum Schauplatz von Dialogen mit internationalen Autoren, Bücher-Talks, Lesungen, Workshops, kulturhistorischen Ausflügen sowie kulinarisch und musikalisch begleiteten Veranstaltungen. Ein thematischer Schwerpunkt wird dem Thema „Was ist ein gutes Leben?“ gewidmet sein. Zur Eröffnung lädt Robert Menasse jedes Jahr einen Gast in den Klangraum Krems Minoritenkirche zum Gespräch, zum Abschluss wird traditionell der Ehrenpreis des österreichischen Buchhandels für Toleranz in Denken und Handeln überreicht (www.literaturhauseuropa.eu).

Nähere Informationen bei der NÖ Festival und Kino GmbH unter 02732/90 80 30-322, Mag. Barbara Pluch, und E-Mail barbara.pluch@noe-festival.at.

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