Krenn zu Häufung von Gewalt und Mord an Frauen: Null Toleranz für Straftäter!

ÖVP-Frauensprecherin lobt Maßnahmenpaket der Bundesregierung

Wien (OTS) - Die Gewalteskalation der letzten Tage und Wochen macht uns Sorge. Daher hat die Bundesregierung schnell und konsequent gehandelt, um die Situation möglichst rasch und nachhaltig in den Griff zu bekommen. Dafür ist der Bundesregierung – allen voran der Frauenministerin Juliane Bogner-Strauß, der Staatssekretärin im Innenministerium Karoline Edtstadler, und Außenministerin Karin Kneissl – zu danken, sagt ÖVP-Frauensprecherin Abg. Barbara Krenn in einer ersten Reaktion auf die heutige Pressekonferenz zu diesem Thema.

In diesem Zusammenhang unterstrich Krenn die Analyse, dass die Migrationsströme der letzten Jahre Wertehaltungen und damit verbunden ein Frauenbild importiert haben, "das mit unserer Wertehaltung nichts zu tun hat. Dass Frauen vom Subjekt zum Objekt werden, können wir nicht akzeptieren", betont die ÖVP-Frauensprecherin. "Unser aller Ziel ist es, den Frauen die Gewissheit zu geben, dass sie in ihrer jeweiligen Situation nicht alleine gelassen werden, dass sie gehört werden und dass ihnen auch geholfen wird", so Krenn weiter.

Krenn begrüßt alle Maßnahmen, die die Mitglieder der Bundesregierung heute vorgestellt haben. "All diese Schritte gehen in die richtige Richtung." Dazu gehören die von der Frauenministerin angekündigten Maßnahmen wie:

- Eine einfache dreistellige Notrufnummer für Frauen. Damit gibt es Akuthilfe und Erstberatung rund um die Uhr.

- Mehr Plätze für Übergangswohnungen in den Bundesländern.

- Unbürokratische Schaffung von bundesländerübergreifenden Frauenhausplätzen.

- Flächendeckend bundeslandweit Beratungsstellen für Frauen und Mädchen, die von sexueller Gewalt betroffen sind.

- „Gewaltfreie Beziehung“ im Unterricht.

"Ein gutes Vorhaben ist auch das von Innenminister Kickl angekündigte Screening, mit dem man Täterprofile und damit verbunden Hintergründe von Gewalttaten anschauen wird", sagte Krenn und lobte vor allem auch die von Staatssekretärin Karoline Edtstadler präsentierten vorläufigen Vorhaben der Taskforce Strafrecht:

- Strengere Höchststrafen für Wiederholungstäter. Keine Gnade für Vergewaltiger.

- Niederschwelliger Opferschutz – Frauen müssen wissen, dass ihnen geholfen wird.

- Aktive Täterarbeit

- Datenschutz darf nicht zum Täterschutz werden.

- Vereinfachung des Betretungsverbotes. Künftig Bannmeile von 50 Metern.

"Ich hoffe nicht nur, sondern bin überzeugt davon, dass dieses Maßnahmenpaket zum Schutz von Mädchen und Frauen in Österreich greifen wird. Die Situation muss sich verbessern – wir wollen uns in Österreich nicht an die großteils importierte Gewalt gegen Mädchen und Frauen gewöhnen müssen. Andere kritisieren - die Bundesregierung handelt", schließt Krenn.
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