Schieder zu Vilimsky: FPÖ lenkt von ihren schädlichen Öxit-Plänen ab

EU-Austrittpläne der FPÖ hätten Österreich in eine schwere Krise geführt

Wien (OTS/SK) - „Man kann es ja in gewisser Weise verstehen, dass Harald Vilimsky von den Öxit-Plänen seiner Partei inzwischen nichts mehr wissen will. Ist der Öxit doch inzwischen in etwa so unpopulär wie der 12-Stundentag der Regierung oder die geplante Abschaffung der Notstandshilfe. Für die FPÖ gibt es einen einfachen Ausweg: Mit viel Champagner auf Steuerzahlerkosten, als Projekt um der Wirklichkeit zu entfliehen, hat seine Fraktion im EU-Parlament ja bekanntlich bereits Erfahrung. Um der historischen Wahrheit Genüge zu tun, muss man aber dennoch daran erinnern, dass die FPÖ noch vor kurzer Zeit intensiv für ein Öxit-Referendum in Österreich geworben hat. Wäre die SPÖ diesen verrückten Plänen nachgekommen, dann wäre Österreich heute in derselben Krise wie Großbritannien. Aus verantwortungslosem Populismus hätte die FPÖ Österreich in ein wirtschaftliches Desaster geführt. Man kann nur froh sein, dass uns das erspart geblieben ist“, bilanziert Andreas Schieder. ****

„Auch Sebastian Kurz und die ÖVP müssen sich vorhalten lassen, dass sie genau jenen unverantwortlichen Kurs der Spaltung, den David Cameron vertreten hat, unterstützten. Kurz positionierte sich damals als einer der wichtigsten Unterstützer Camerons. Heute will man davon nichts mehr wissen, wir sollten es dennoch nicht vergessen. Es zeigt sich nämlich, dass die Politik der Spaltung und des Rechtspopulismus uns in die Krise führt. Umso wichtiger ist es jetzt kühlen Kopf zu bewahren und gemeinsam mit unseren britischen Freunden eine Lösung im Interesse aller zu finden“, schließt Schieder. (Schluss) up/ds/mp

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