„Am Schauplatz“-Reportage über „Die Angst vor dem Wolf“

Am 17. Jänner um 21.05 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Vor 137 Jahren wurde im Wechselgebiet in Niederösterreich der letzte Wolf Österreichs ganz offiziell von einem Jäger erschossen. Seither galt das Tier als ausgestorben. Vor drei Jahren ist der Wolf aber zurückgekehrt. Am Truppenübungsplatz in Allentsteig hat sich ein Wolfsrudel angesiedelt. Es ist aus Deutschland zugewandert. Die Rückkehr des Wolfs führt seither zu heftigen Debatten und spaltet Österreich in Wolfskritiker und Wolfsfreunde. Während die einen Geld spenden und sich wünschen, dass noch mehr Tiere heimisch werden, fordern die anderen immer nachdrücklicher den Abschuss aller Wölfe. Die Trennlinie verläuft dabei oft zwischen Stadtbewohnern und Landbevölkerung. Wie kaum ein anderes Tier dient der Wolf als besonders emotionale Projektionsfläche unterschiedlichster Ängste.

Aber ist der Wolf tatsächlich gefährlich? „Ich würde meine Kinder nicht mehr allein in den Wald lassen“, sagt ein Bauer, in dessen Heimatort schon Schafe gerissen wurden. „Der Wolf ist so scheu, wenn der einen Menschen auch nur von Weitem sieht, tritt er sofort den Rückzug an“, erzählt ein Berufssoldat aus Allentsteig, der schon unzählige Male Wölfe gesehen hat.

Für „Am Schauplatz“ begab sich Klaus Dutzler in Österreich und Deutschland auf die Suche nach den Gründen für „die Angst vor dem Wolf“ – zu sehen ist seine Reportage am Donnerstag, dem 17. Jänner 2019, um 21.05 Uhr in ORF 2.

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