Turbulenzen in der Kirche: BZÖ-Nikel: „Kirchensteuer abschaffen“

Klagenfurt (OTS) - Zum Auftakt der apostolischen Visitation der Kärntner Kirche gab es gleich am Anfang eine Entschuldigung vom Visitator Erzbischof Lackner. Er hat damit wohl die Stimmungslage bei den Kärntner Katholiken gespürt und versucht, Luft heraus zu lassen.

Dazu Helmut Nikel, BZÖ-Landesobmann: „Die Mißstände in der katholischen Kirche beschränken sich – die Aufdeckerberichte der letzten Jahre belegen dies – nicht nur auf finanzielle Fragwürdigkeiten. Sie gehen tief in die Frage nach einer Daseinsberechtigung einer Religionsgemeinschaft, die immer weniger Glaubensfragen in das Zentrum ihres Wirkens stellt."

Das Thema „Macht, Weltlichkeit und Finanzen“ trifft ja nicht nur die Kärntner Kirche, sondern fängt ganz oben an beim Vatikan. Unzählige Dokumentationen belegen den unermeßlichen Reichtum, den die Kirche in den vergangenen Jahrhunderten angehäuft hat.

Nikel weiter: „Trotz des Reichtums der Kirche werden noch immer Zwangskirchenbeiträge eingehoben. Angesichts der Entwicklungen rege ich an, die Kirchensteuer abzuschaffen und in einen freiwilliges Beitragssystem umzuwandeln. Dies auch unter dem Gesichtspunkt, daß ohnehin jede Leistung der Kirche an den Kirchengeher verrechnet wird, sei es eine bestellte Messe, Hochzeit oder Taufe.“

„Die Kirche möge wieder einen positiven Weg einschlagen, um der massiven Flut an Austritten entgegen zu wirken“, schließt Nikel.

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