Bildungs- und Wissenschaftsminister Faßmann begrüßt Bildungsoffensive der WKO

Gute Ideen und Impulse für zukünftige Herausforderungen

Wien (OTS) - „Die heute von Präsident Harald Mahrer präsentierte Bildungsoffensive der WKO beinhaltet erfolgversprechende Ideen und Maßnahmen, um auf die zukünftigen Herausforderungen im Bildungs- und Hochschulbereich zu reagieren. Der Bedarf an motivierten, gut ausgebildeten Menschen in Österreich ist hoch und wird auch in Zukunft noch weiter steigen. Die Wirtschaftskammer ist ein wichtiger Partner, um unsere Kinder und Jugendlichen gut auf die Zukunft vorzubereiten und insbesondere im Bereich der Digitalisierung noch mehr zu fördern“, so Bundesminister Heinz Faßmann zur geplanten Bildungsoffensive der WKO. Bildung sei die Schlüsselressource in einer globalisierten Arbeitswelt.

Die Bildungsoffensive beinhaltet unter anderem sehr gute und konkrete Maßnahmen, wie die Lehre attraktiver gestaltet werden kann. „Mein Ziel ist etwa, zukünftig noch mehr Lehrlinge für das Mobilitätsprogramm Erasmus zu begeistern. Wenn die Wirtschaftskammer dieses Ziel proaktiv unterstützt, können wir dieses europäische Erfolgsmodell unseren Lehrlingen noch schmackhafter machen. Berufliche Auslandserfahrung hat einen enormen Mehrwert – es profitieren nicht nur die Lehrlinge persönlich davon, sondern auch das jeweilige Unternehmen, denn interkulturelle Kompetenzen werden in einer globalisierten Arbeitswelt immer wichtiger. Und um diese europäische Initiative auch bei den Lehrlingen zu einem Erfolg werden zu lassen, sind wir gemeinsam mit den Unternehmen gefordert, die dahingehenden Rahmenbedingungen zu verbessern“, so Faßmann weiter.

Auch die Initiativen in den Bereichen MINT und „Wirtschaft in der Schule“ werden von Seiten des Bildungsministeriums sehr begrüßt. MINT müsse bereits in den Kindergärten und Volksschulen erlebbar gemacht werden, um Kinder bestmöglich auf zukünftige Herausforderungen vorzubereiten. Faßmann: „MINT muss von Beginn an ‚Schule‘ machen. Ich begrüße alle dahingehenden Maßnahmen, da Technik möglichst früh zugänglich gemacht werden muss. Vor allem Mädchen und Frauen wollen wir diese Fächer näherbringen und sie ermutigen, in diesen Bereichen verstärkt tätig zu sein.“

Auch dem derzeit herrschenden Fachkräftemangel könne mit diesen Offensiven entgegengewirkt werden. „Dazu gehört auch die Verbesserung der Mobilität hochqualifizierter IT-Fachkräfte. Mein Ressort arbeitet derzeit an einer Strategie, wie diese erhöht werden kann“, so der Minister weiter.

Faßmann abschließend: „Je mehr Menschen und Initiativen sich für bessere Bildung für unsere Kinder und Jugendlichen bemühen, desto besser. Deshalb danke ich der WKO, dass sie mit ihrer Bildungsoffensive viele Anliegen und Impulse des Bildungsministeriums unterstützt.“

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