„Endlich Klarheit“: Grundvoraussetzung für Finanzinnovationen ist eine konsumentenfreundliche Sprache

Seit Jahresbeginn 2019 gelten in der EU einheitliche Begriffe für Bankgeschäfte. Diese Regelung sorgt für bessere Transparenz für KonsumentInnen und das fördert Innovation.

Wien (OTS) - Der Verein Digital Hub Vienna befürwortet die Regelung einer einheitlichen Sprache im EU-weiten Geldverkehr. „Eine einheitliche und dem alltäglichen Leben der KonsumentInnen entsprechende Sprache schafft endlich Klarheit und fördert Innovationen“, sagt Birgit Kraft-Kinz, Vereinsgründerin des Digital Hub Vienna und meint weiter: „Wir haben im Finanzsektor das Problem, dass sowohl im B2B als auch B2C Bereich vieles begrifflich nicht klar definiert ist und deswegen der Dialog schwierig ist“.

Bankensprache wird alltagstauglich

Tatsächlich wurden Begriffe wie „Manipulationsgebühr“ gegen „Kontoführungsgebühr“ ausgetauscht – eine „Zahlungsanweisung“ ist jetzt offiziell eine „Überweisung“ und die ehemalige „BankCard“ ist offiziell zur „Debitcard“ geworden: Begriffe, die viele KundInnen im Bankgespräch bereits kennen und die nun endlich zum offiziellen Vokabular des Bankgeschäfts gehören. Die seit 3. Jänner geltende EU-weite Regelung schafft hier Klarheit.

Unklare Sprache behindert Innovation

„Um den Standort zu stärken, ist Innovation nötig – auch im Finanzbereich. So wird zum Beispiel die für April 2019 angekündigte Debit Mastercard nur ein Erfolg sein, wenn alle KundInnen rasch verstehen, dass diese Bankomatkarte 2.0 viele Vorteile bringt. Derzeit ist den ÖsterreicherInnen der Begriff Debitkarte unbekannt. Das behindert Innovationen!“ sagt Birgit Kraft-Kinz. „Die EU Regelung fördert die gemeinsame Sprache im europäischen Raum – das begünstigt Innovationen und das freut uns“, meint Birgit Kraft-Kinz abschließend.

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Über den Digital Hub Vienna

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