FP-Guggenbichler/Köckeis: Keine Verkehrshölle auf Kosten der Bürger in Gersthof

FPÖ fordert Stellungnahmen der Autofahrer-Klubs

Wien (OTS) - In Ihrer „Neujahrs-Pressekonferenz“ kündigte die Grüne Bezirksvorsteherin Nossek ein neues „Gesicht“ bis 2020 für den Verkehrsknotenpunkt „Gersthofer-Platzl“ an.

Die Umsetzung des grünen Prestigeprojektes mit einer finanziellen Bandbreite von kolportierten Euro 500.000.- bis 750.000,- an Steuergeld kann ja nicht gerade als günstig angesehen werden und wurde nicht nur auf Druck der Währinger Freiheitlichen vorab für einen weiteren Diskussionsprozess „auf Eis gelegt“.

Das von der „Agenda Gruppe-Währing“ vorgestellte Projekt einer Umgestaltung des „Gersthofer Platzls“ sieht die Reduzierung jeweils einer Fahrspur in Richtung Döbling und Hernals vor.

Es liegt auf der Hand, dass durch diese Maßnahme  enormer Stau, verminderter Verkehrsfluss, verbunden mit gesundheitsgefährdenden Abgasen gegeben ist.

Nicht beachtet wurde zusätzlich, dass eine Reduzierung von Fahrspuren auch eine beträchtliche Verkehrsproblematik (Stau) im Bereich „Gersthofer Platzl“ bis zum Türkenschanzpark gegeben ist, da eine etwaige Umgestaltung als Gesamtprojekt angesehen werden muss.

Zu hinterfragen wäre, was in der Gersthofer-Straße mit den Abbiegespuren in die Ferrogasse bzw. Hockegasse geschieht. „Werden Schrägparkplätze in der Gersthofer- Straße wegrationalisiert?“, fragt der Klubobmann der FPÖ-Währing, Georg Köckeis.

Über etwaige Auswirkungen, die insbesondere den Bürgern von Gersthof unter den Nägel brennen, schweige sich die Grüne Bezirksvorsteherin nämlich beharrlich aus, so Köckeis.

Die Währinger Freiheitlichen fordern eine breitest mögliche Einbindung der Bezirksbewohner des gesamten Bezirkes in Form einer echten Bürgerbefragung. Die bisherige „Einbindung“ der Bürger in Form einiger INFO-Veranstaltungen, bei denen ein fertiges Projekt vorgestellt wurde, erscheint aus Sicht der FPÖ Währing weder repräsentativ noch bürgerbeteiligungsfreundlich.

Auch sei die Einforderung von Stellungnahmen der von den zu erwartenden „Stau-Belastungen“ betroffenen Bezirke Döbling und Hernals anzustreben.

Zwingend vorzulegen seien schriftliche Stellungnahmen der Verkehrsexperten der Autofahrerklubs ÖAMTC und ARBÖ bzw. Anhörung derer Experten in einer Mobilitätskommission.

Weiters fordert die FPÖ-Währing eine Stellungnahme der Wiener Linien, ob bei Reduktion von Fahrsteifen die vorgegebenen Intervalle der Busse (10A), sowie in weiterer Folge der Straßenbahnlinie 41 eingehalten werden können.

Eine repräsentative aktuelle Verkehrszählung im Bereich zwischen Währinger Straße und Türkenschanzplatz über mehrere Stunden und Tage wäre ebenso erforderlich, um eine seriöse Analyse betreffend Verkehrsaufkommen gewährleisten zu können.

„Wir wollen schriftlich-dokumentierte Fakten auf den Tisch anstelle Grüner Märchenstunden, Frau Bezirksvorsteher!“, weist FPÖ-Klubobmann Köckeis die Grüne Bezirksvorsteherin Nossek auf ihre Pflichten hin.

Ebenso fordert die FPÖ vorab sicherheitstechnische Verbesserungen in Absprache mit Bezirk und zuständigen Magistratsabteilungen für Fußgänger am „Gersthofer-Platzls“, wie etwa ein gesicherter Übergang im Bereich des „Billas“ zum „Anker“.

„Bei allem Respekt vor punktuellen Verbesserungen für nicht motorisierte Verkehrsteilnehmer, aber: Als oberstes Gebot ist eine faire Aufteilung des öffentlichen Raumes anzustreben“, so der Währinger FPÖ-Bezirksparteiobmann, LAbg. Udo Guggenbichler.

„Abzulehnen ist ein derzeit vorliegendes grünes Prestigeprojekt zum Leidwesen aller Autofahrer, eine mögliche Beeinträchtigung des öffentlichen Verkehrs und durch Staus verursachte gesundheitliche Probleme für Bürger“, so Guggenbichler abschließend. (schluss) lps

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