Korosec ad Stadtrechnungshof: Modernes und transparentes Nuklearmedizinkonzept nötig

Neuerliches Versagen von Rot-Grün im Gesundheitsbereich - Stadtrechnungshofbericht zeigt massiven Handlungsbedarf bei Nuklearmedizin - Neues Konzept für optimale Auslastung

Wien (OTS) - „Wieder einmal zeigt ein Stadtrechnungshofbericht das Versagen der rot-grünen Stadtregierung im Gesundheitsbereich auf. Dass im zentralen Bereich der Nuklearmedizin Betten reduziert werden sollen, obwohl eine Ausweitung angebracht wäre, ist nicht nur unverständlich, sondern auch unverantwortlich. Hier besteht massiver Handlungsbedarf, Herr Stadtrat“, so ÖVP Wien Gesundheitssprecherin Ingrid Korosec. Laut Stadtrechnungshof sind im Bereich Nuklearmedizin die bisherigen Maßnahmen katastrophal. „Eine einheitliche Erhebung der Leistungsdaten und die Entwicklung von Kennzahlen für die nuklearmedizinischen Einrichtungen im Krankenanstaltenverbund wäre notwendig“, dies „wäre die Grundlage, um weitere Planungen hinsichtlich der optimalen Auslastung von Großgeräten“ abzuleiten.

„Es ist völlig unverständlich, dass die Gerätenutzung im AKH doppelt so hoch ist wie in anderen Wiener Spitälern. Laut Masterplan 2030 wird die Zahl der systemisierten Betten von 20 auf 6 reduziert, obwohl im AKH die Auslastung seit 2013 stetig bis zur Vollauslastung gestiegen ist und sich auch die Behandlungsdauer infolge neuer Behandlungsmethoden erhöhen wird. Dass die Entsorgung radioaktiver Abfälle in einem Wiener Spital nicht den gesetzlichen Anforderungen entspricht, ist dann nur der Gipfel des Eisbergs. Insbesondere bei einem für Patienten so heiklem Gesundheitsbereich ist es unglaublich, dass die Gerätenutzung in den KAV-Spitälern um die Hälfte unter der des AKH liegt. Gerade in diesem Medizinbereich zählt jeder Tag für die Patienten. Der zuständige Stadtrat ist aufgefordert, umgehend ein modernes und transparentes Nuklearmedizinkonzept vorzulegen,“ so Korosec abschließend.

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