FP-Schmidt: SPÖ separiert Besucherinnen am Donauinselfest

Eigene „Frauenzonen“ werden die Gesellschaft weiter spalten

Wien (OTS) - „Frauen in einem eigenen Bereich am Donauinselfest abzuschotten ist Diskriminierung“, ist die Frauensprecherin der Wiener FPÖ, LAbg. Elisabeth Schmidt verwundert über den Vorschlag des Veranstalters. Demnach will die Wiener SPÖ erstmalig einen eigenen „Frauenbereich“ mit einem Angebot speziell für weibliche Gäste schaffen. „Die zahlreichen Vorfälle der Vergangenheit haben dafür gesorgt, dass Besucherinnen aus Angst vor gewalttätigen oder sexuellen Übergriffen das Donauinselfest nicht mehr besuchen wollen“, so Schmidt.

Das Gefahrenpotenzial bei Großveranstaltungen würde mit der Schaffung eigener „Frauenbereiche“ wohl kaum weniger werden. „Ganz im Gegenteil würde die Ausgrenzung von weiblichen Besuchern die Kluft zwischen den Geschlechtern weiter wachsen lassen und Frauen darüber hinaus auch noch bestrafen“, ärgert sich Schmidt über den Vorschlag der Wiener Genossen. „Es ist eine Schande, dass eine Partei, die sich selbst als frauenfreundlich und sozialdemokratisch bezeichnet, solche Überlegungen hegt“, hält Schmidt fest und sieht in diesem Vorgehen einen klaren Widerspruch zur Gleichstellung der Geschlechter. (Schluss) akra 

Rückfragen & Kontakt:

FPÖ Wien
0664 9452957
anna.krassnitzer@fpoe.at
www.fpoe-wien.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFW0007