Adele Neuhausers 20. „Tatort“-Einsatz „Wahre Lügen“

ORF-Premiere zum 60. Geburtstag am 13. Jänner in ORF 2 und weitere Sendungen in ORF III

Wien (OTS) - Sie gehört zu den großen Publikumslieblingen der deutschsprachigen Kino- und TV-Landschaft: Adele Neuhauser feiert am Donnerstag, dem 17. Jänner 2019, ihren 60. Geburtstag – und darf sich auch über ein „Tatort“-Jubiläum freuen: Denn in Thomas Roths Austro-Krimi „Wahre Lügen“ steht am Sonntag, dem 13. Jänner, um 20.15 Uhr in ORF 2 der 20. Einsatz in ihrer Paraderolle als Majorin Bibi Fellner bevor. Mit dem Mord an einer Journalistin, die zuletzt an einer Geschichte über illegale Waffengeschäfte gearbeitet hat, beginnt der neue Krimi – der Adele Neuhauser gemeinsam mit TV-Partner Harald Krassnitzer nicht nur an deren Grenzen, sondern zu einem nicht restlos aufgeklärten Todesfall aus der Vergangenheit bringt. Der aktuelle Fall führt das Erfolgsduo bei seinen Ermittlungen u. a. erstmals auch nach Salzburg.

In weiteren Rollen standen für den Film „Wahre Lügen“ u. a. auch diesmal wieder Hubert Kramar und Günter Franzmeier sowie Emily Cox, Robert Hunger-Bühler, Peter Matić, Franziska Hackl und Sebastian Wendelin vor der Kamera. Für Drehbuch und Regie zeichnet erneut „Tatort“-Routinier Thomas Roth verantwortlich. Die Dreharbeiten in Wien, Niederösterreich und erstmals auch in Salzburg (Salzkammergut) fanden im Frühjahr 2018 statt. „Tatort – Wahre Lügen“ ist eine Produktion des ORF, hergestellt von Cult Film, mit Unterstützung von Land Salzburg.

Adele Neuhauser über den ersten „Tatort“: „Ich war so glücklich-aufgeregt“

Adele Neuhauser über das Besondere am „Tatort“: „Zum einen ist es die Konstellation mit Harald Krassnitzer, und ich werde nicht müde zu betonen, dass das ein Geschenk ist. Zum anderen ist es die Figur. Bibi Fellner hat in meiner Karriere vor der Kamera ein neues Frauenbild eröffnet, und ich merke an den Reaktionen des Publikums auch, dass der Figur gegenüber so viel Liebe da ist. Bibi ist so ein reicher Charakter, so wunderbar ambivalent. Nur ein bisschen mehr Anarchie würde ich mir für sie wünschen.“ Über den ersten „Tatort – Vergeltung“: „Ich war so aufgeregt, so glücklich-aufgeregt. Ich habe mich so darauf gefreut, eine der realistischsten und wahrhaftesten Figuren spielen zu können, die ich bis dahin angeboten bekommen habe. Ich mochte an Bibi so gern, dass sie so kaputt und imperfekt war. Diese Unsicherheit, dieser Druck, unter dem sie stand. Das hat mir für die erste Folge auch so gut getan.“ Und abschließend zum neuen Fall „Wahre Lügen“: „Ein Krimi in einer klassischen Form, sehr ruhig und gleichzeitig spektakulär. Eine gruselige Geschichte, ausgesprochen intelligent und wirklich flirrend spannend gemacht.“

ORF III gratuliert Adele Neuhauser zum 60. Geburtstag

Neben der aktuellen Berichterstattung in allen Kanälen wird die Jubilarin auch im Programm von ORF III gefeiert: Am Freitag, dem 18. Jänner, gerät Adele Neuhauser um 20.15 Uhr in der Komödie „Der Heiratsschwindler und seine Frau“ in die Fänge von Armin Rohde, bevor sie um 21.50 Uhr in der Gesprächsreihe „André Hellers Menschenkinder“ zu sehen ist. Zu Gast ist Adele Neuhauser außerdem am Dienstag, dem 22. Jänner, um 20.15 Uhr in einer neuen Ausgabe von „erLesen“ und zieht bei Heinz Sichrovsky eine erste Zwischenbilanz.

„Tatort – Wahre Lügen“: Mehr zum Inhalt

Die beiden Wiener Sonderermittler Moritz Eisner (Harald Krassnitzer) und Bibi Fellner (Adele Neuhauser) werden zu einem rätselhaften Mordfall ins Salzkammergut gerufen. Im Wolfgangsee wurde eine weibliche Leiche gefunden. Erschossen und in einem Auto versenkt. Die Tote stellt sich als vermisst gemeldete, deutsche Journalistin heraus, die zuletzt an einer Geschichte über illegale Waffengeschäfte gearbeitet hat. Eisners und Fellners Ermittlungen führen die beiden zur verzweifelten Lebensgefährtin, zum Informanten der getöteten Redakteurin, zu ihrem Chefredakteur und zum mysteriösen und auch nach Jahrzehnten noch immer nicht restlos aufgeklärten Todesfall eines ehemaligen österreichischen Ministers.

Schnell fühlt sich nun die Generaldirektion für Innere Sicherheit auf den Plan gerufen, die offenbar an einer Aufarbeitung dieses alten, politisch unbequemen Falles ganz und gar nicht interessiert ist, und übt Druck auf die beiden Kommissare und ihren Vorgesetzten Ernst Rauter (Hubert Kramar) aus. Eisner und Fellner ermitteln dennoch unbeirrt weiter und stellen rasch fest, dass der historische Kriminalfall und der Mord an der Journalistin tatsächlich etwas miteinander zu tun haben müssen. Als es im Zuge der weiteren Ermittlungen zu einem nächsten, rätselhaften Todesfall kommt, sehen sich Eisner und Fellner vor die schier unlösbare Aufgabe gestellt, den alten, mysteriösen Fall lösen zu müssen, um den Mord an der Journalistin aufklären zu können. Dabei stoßen sie allerdings auf immer größeren Widerstand und schließlich auch an ihre beruflichen und persönlichen Grenzen.

Hintergrund zum aktuellen Fall

Was „Wahre Lügen“ u. a. so besonders macht, ist der spezielle historische Hintergrund der Geschichte. Denn der Fall Lütgendorf, zu dem die investigative Journalistin recherchiert, ist kein fiktiver, sondern ein reales Ereignis der österreichischen Kriminalgeschichte und Innenpolitik. Karl Lütgendorf war von 1971–1977 Verteidigungsminister, musste zurücktreten und starb am 9. Oktober 1981 durch einen Revolverschuss in den Mund. Offiziell gilt der Tod Lütgendorfs als Selbstmord, dennoch gibt es hartnäckige Gerüchte, dass er auf einem Jagdausflug ermordet wurde.

Das Austro-„Tatort“-Jahr 2019

Nachdem Thomas Roths Austro-Krimi „Wahre Lügen“ am 13. Jänner den Auftakt in das neue Jahr macht, stehen mit Catalina Molinas „Tatort“-Debüt „Glück allein“ und Nikolaus Leytners „Baum fällt“ insgesamt drei Filme auf dem Programm von ORF 2. Zwei neue Krimis stehen außerdem auf dem Drehplan.

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