Währing: Umbau des „Gersthofer Platzls“ kommt 2020

Wien (OTS/RK) - Nach der Währinger Straße, die im vergangen Sommer zwischen Gürtel und Aumannplatz umgestaltet wurde, soll bis 2020 auch das Gersthofer Platzl ein neues Gesicht bekommen. Der Bezirk will den Vorschlag engagierter BezirksbewohnerInnen umsetzen, die in einer Agendagruppe eine Neugestaltung des Verkehrsknotenpunkts zwischen Gersthofer Straße, Gentzgasse und S45-Station Gersthof erarbeitet haben. Das hat Währings Bezirksvorsteherin Silvia Nossek heute, Donnerstag, bei ihrer „Neujahrspressekonferenz“ im Amtshaus in der Martinstraße angekündigt. Unter anderem soll der Umbau mehr Platz für FußgeherInnen und den Markt bringen, ebenso wie mehr Grün und Verbesserungen für die Buslinie 10A.

Ginge es allein nach der Grünen Bezirkschefin, wäre der Umbau bereits heuer in Angriff genommen worden – auch weil er „breit von den Anrainerinnen und Anrainern mitgetragen“ werde. Beim ausgearbeiteten Vorschlag der Agendagruppe handle es sich um eine „machbare Planung, die von der bestehenden Verkehrsmenge ausgeht“, betonte Nossek. Weil andere Fraktionen im Bezirksparlament Bedenken geäußert hätten, werde der vorliegende Plan nun bis zum Sommer einem weiteren „Diskussionsprozess“ unterzogen - an dessen Ende auch eine AnrainerInnen-Befragung stehen könnte.

Konkretere Pläne wälzt der Bezirk beim Umbau des Johann-Nepomuk-Vogl-Platzes im Kreuzgassenviertel. Der Markt am Platz soll belebt und umgebaut werden. „Der Johann-Nepomuk-Vogl-Platz hat wie das Gersthofer Platzl das Potenzial zum Grätzel-Zentrum“, zeigte sich Nossek überzeugt. Auch hier gibt es bereits BürgerInnen-Ideen, die noch im Sommer zu einer konkreten Planung werden sollen. Für den Umbau will der Bezirk EU-Fördermittel abrufen, die noch bis 2021 für die Entwicklung der Gebiete westlich des Gürtels zur Verfügung stehen.

Weitere Informationen: Büro der Bezirksvorstehung für den 18. Bezirk, Tel. 01/4000-18112 bzw. post@bv18.wien.gv.at. (Schluss) ato

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