Barbara Krenn: Gewaltprävention soll Frauen helfen

ÖVP-Frauenchefin sieht „unnötige Zurufe“ der SPÖ - „Das hilft den Frauen nicht“. „Mehr als 50 Prozent des Frauenbudgets fließen in Gewaltschutz!“

Wien (OTS/ÖVP-PK) - „Unnötige Zurufe“ von SPÖ-Seite sieht ÖVP-Frauensprecherin Abg. Barbara Krenn in den Aussagen von SPÖ-Abg. Heinisch-Hosek. „Das hilft den Frauen nicht“, sagt Krenn angesichts der vielen Straftaten gegen Frauen. „Was den Frauen hilft, sind Gewaltprävention und Gewaltschutz, wie sie mittels geplanter Maßnahmen von Frauenministerin Bogner-Strauß in die Wege geleitet wurden und werden“, sagt Krenn und zählt die wichtigsten Punkte auf:

- Mehr als die Hälfte des Frauenbudgets fließt in den Gewaltschutz. Bereits im Vorjahr wurde das Budget vorausschauend in Richtung Gewalt- und Opferschutz umgeschichtet.

- Mehr Planungssicherheit für Frauen- und Mädchenberatungsstellen:
2018 wurden erstmals Förderzusagen für das Jahr 2019 getroffen. Somit wurde Planungssicherheit für die Beratungsstellen geschaffen. „Denn es ist wichtig, dass betroffene Frauen schnell Hilfe und Beratung bekommen.“

- Plätze für von Gewalt betroffene Frauen (Ziel: 100 neue Plätze bis 2022)

- Abschluss der bundesweiten Erhebung hinsichtlich des Bedarfs zusätzlicher Plätze für Gewaltopfer (erstmals bundesweite Erhebung, Evaluierung demnächst abgeschlossen).

- Ausarbeitung eines Konzepts für den Ausbau von benötigten Plätzen und Maßnahmenpaket für rasche Hilfe.

„Die Frauenministerin ist sich ihrer Verantwortung bewusst und nimmt diese auch vollinhaltlich wahr. Gewalt gegen Frauen darf kein Boden für politisches Kleingeld sein. Und schon gar nicht darf die SPÖ versuchen, dieses Thema für parteipolitisches Kalkül zu missbrauchen. Unser Anliegen ist die Hilfe für Frauen, die von Gewalt bedroht sind oder Gewalt erleiden müssen. Da geht es nicht um Stimmenmaximierung, sondern um konkrete Taten“, schließt Krenn.
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