Josef Taucher (SPÖ) verteidigt Caritas: „FPÖ hinterlässt eine Spur der Verwüstung“

Für die Bundesregierung sind NGOs nur ein weiteres Feindbild

Wien (OTS) - Der Klubvorsitzende der Wiener SPÖ, Josef Taucher, verurteilt die Entgleisungen der FPÖ gegenüber der Hilfsorganisation Caritas. Die Haltung der österreichischen Bundesregierung sei beschämend und in keiner Weise zu rechtfertigen. „Die FPÖ hat als Regierungspartei ihren schlechten Stil beibehalten und bisher nur verbrannte Erde hinterlassen. Sie hetzt mit unmöglichen Aussagen gegen Minderheiten und dividiert Menschen bewusst auseinander“, sagt Taucher und stellt fest: „Die Caritas ist der FPÖ ein Dorn im Auge, weil sie sozial schwachen Menschen hilft.“

Organisationen wie die Caritas leisten hervorragende Arbeit und seien für die Politik und die Menschen nicht wegzudenken, sagt Taucher. Die Caritas als „Asylindustrie“ abzutun, entbehre daher jeder Grundlage. „Diese Aussage ist ein Schlag ins Gesicht der 50.000 ehrenamtlichen HelferInnen und mehr als 15.600 hauptberuflichen MitarbeiterInnen, die sich tagtäglich mit Herz und Hirn für ein soziales Österreich einsetzen“, so Taucher. „Während andere wegschauen, helfen sie Menschen in Not professionell und unbürokratisch. Derart wichtige Institutionen in den Dreck zu ziehen, ist einer Regierung nicht würdig“, kritisiert Taucher das Vorgehen von Schwarz-Blau. Vielmehr müsse man diese Menschen und ihr herausragendes Engagement vor den Vorhang holen, anstatt sie kleinzureden.

Kein Verständnis hat der Klubvorsitzende für das Schweigen der ÖVP zu diesem Skandal. „Von einem Bundeskanzler erwarte ich mir mehr Rückgrat, insbesondere dann, wenn eine großartige Hilfsorganisation wie die Caritas auf derartige Weise diffamiert wird“, so Taucher weiter. „Die sogenannte ‚neue Volkspartei‘ von Sebastian Kurz hat ihre christlich-sozialen Werte aussortiert.“

Besorgt zeigt sich Josef Taucher auch über die jüngsten Pläne der Bundesregierung zur Kündigung bestehender Verträge mit allen Hilfsorganisationen. „Das ist ein gefährliches Spiel mit dem sozialen Frieden in unserem Land“, mahnt der SPÖ-Klubvorsitzende. Der Staat ist auf die Arbeit von NGOs angewiesen. 

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