NEOS zu Pensionen: Reform im Sinne der nächsten Generation dringend notwendig

Loacker: „Junge ÖVP auf der Seite der Reformverweigerer“

Wien (OTS) - Verwundert zeigt sich NEOS Sozialsprecher Gerald Loacker auf die Aussagen von JVP-Chef Stefan Schnöll, in dieser Legislaturperiode keine Pensionsreform vornehmen zu wollen. Im Sinne der nächsten Generation, müsse man das heimische Pensionssystem dringend reparieren, so Loacker. „In den letzten neun Jahren ist die Lebenserwartung der österreichischen Pensionisten glücklicherweise um 1,5 Jahre gestiegen. Gleichzeitig bleibt die Zahl der Beitragsmonate, mit denen die Österreicher in Pension gehen, konstant. Besonders für die heute junge Generation wird sich das mathematisch nicht mehr ausgehen. Pensionsreformen wirken immer nur langfristig. Wir müssen daher jetzt handeln, damit die jungen Menschen nicht nur in ein System einzahlen – sondern auch noch etwas herausbekommen können.“
 
„Früher hatte die Junge ÖVP verstanden, dass Handlungsbedarf besteht. Jetzt schlägt sie sich auf die Seite der Reformverweigerer. Kaum hat man die Ämter erreicht, macht die JVP alte Politik und ignoriert das 20 Milliarden-Pensionsloch“, so der NEOS Sozialsprecher. „Weder das vom Seniorenbund vorgeschlagene blinde Hinaufsetzen des Pensionsantrittsalters, noch die JVP-Lösung, die Hände zu verschränken und zuzuschauen, was passiert, bringt uns weiter. Die Menschen müssen selbst wählen können, wie lange sie arbeiten.“ 
 
Menschen sollen Pensionsantritt flexibel wählen 
 
NEOS schlagen deswegen einmal mehr das Modell „Flexipension“ vor. „Frühere und spätere Pensionsantritte müssen mit entsprechenden Zu- und Abschlägen versehen werden. Das ist derzeit nicht der Fall, sodass derzeit die finanzoptimale Lösung für die Versicherten immer im frühestmöglichen Pensionsantritt liegt. Die Flexipension bietet dabei den Menschen die Möglichkeit, den Zeitpunkt ihres Pensionsantritts flexibel zu wählen - bei voller Information, wie hoch ihre Pension sein wird, wenn sie länger arbeiten. Die steigende Lebenserwartung bildet sich im System dabei automatisch ab“, so Gerald Loacker abschließend.

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