130 Jahre SPÖ: SPÖ und ihre sozialdemokratischen Werte sind untrennbar mit der Erfolgsgeschichte Österreichs verbunden

1888/89 war die Geburtsstunde der SPÖ - Werte der Sozialdemokratie auch heute und in Zukunft die Basis sozialen und verantwortungsvollen politischen Handelns

Wien (OTS/SK) - Vor 130 Jahren, beim Parteitag in Hainfeld zum Jahreswechsel 1888/89 fand die Geburtsstunde der Sozialdemokratischen Partei Österreichs statt. Dem stets um Ausgleich bemühten Victor Adler war es gelungen, die zersplitterten Lager der Arbeiterbewegung zu einigen. „Auf Basis der Werte Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität konnten der Weg zur demokratischen Republik geebnet und zahlreiche soziale, gesundheitspolitische, demokratische, bildungspolitische und emanzipatorische Meilensteine errungen werden. Die SPÖ und ihre sozialdemokratischen Werte sind untrennbar mit der Erfolgsgeschichte Österreichs verbunden“, erklärte SPÖ-Bundesparteivorsitzende Pamela Rendi-Wagner. SPÖ-Bundesgeschäftsführer Thomas Drozda betonte: „Von Beginn an war die SPÖ die treibende Kraft zur Verbesserung der sozialen Lage und der Rechte der Bürgerinnen und Bürger sowie im Kampf gegen Faschismus und Rechtsextremismus. Dabei haben wir immer gesehen und sehen es gegenwärtig wieder besonders, dass sowohl der Sozialstaat als auch unsere liberale Demokratie keine Selbstverständlichkeit sind, sondern immer wieder verteidigt werden müssen." ****

Die sozialdemokratischen Werte sind die Richtschnur, mit der u.a. das allgemeine Wahlrecht für Männer und Frauen erkämpft wurde, der Acht-Stunden-Arbeitstag, die Gratis-Schulbücher, die rechtliche Gleichstellung von Mann und Frau sowie ein weitgehend kostenfreier Zugang zum Gesundheitssystem. Aber auch wenn sich die politischen, gesellschaftlichen und sozialen Rahmenbedingungen nicht zuletzt aufgrund des Wirkens der Sozialdemokratie deutlich verändert haben und viel erreicht werden konnte, "so bleiben die Werte der Sozialdemokratie auch heute und in Zukunft die Basis sozialen und verantwortungsvollen politischen Handelns", sagt Rendi-Wagner.

Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit bedeute heute etwa für diejenigen einzutreten, "die nicht freiwillig 12 Stunden arbeiten", oder um Lösungen für diejenigen zu kämpfen, "die keine geeignete Kinderbetreuung finden können", erklärte Rendi-Wagner. Für Gleichheit zu kämpfen bedeute auch gegen eine Drei-Klassen-Medizin aufzustehen und sich für ein Pflegesystem einzusetzen, das allen Menschen ein Altern in Würde ermöglicht. Und Gerechtigkeit könne nicht bedeuten, die Bildungspolitik in die pädagogische Steinzeit zu stoßen. "Bildung ist die Basis einer prosperierenden Zukunft in Österreich. Hier muss Österreich wieder auf die Überholspur", betonte Rendi-Wagner, dass die sozialdemokratischen Ziele und Visionen nie als beendet angesehen werden können.

Drozda wies darauf hin, dass es für ein Land wie Österreich in einem Europa, das nach rechts driftet, besonders wichtig ist, auf seine demokratischen Werte zu achten. „Unsere Werte haben nichts an ihrer Gültigkeit verloren. Und auch in Zukunft werden die sozialdemokratischen Werte entlang der Herausforderungen der Zeit als Leitlinie dienen, um die Lebensumstände der Menschen zu verbessern und gegen Verschlechterungen aufzutreten.“ (Schluss) up/mr

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