Rückschau und Pläne für die Kultur des Erinnerns in Niederösterreich

Auf das erfolgreiche Jahr 2018 folgt ein ambitioniertes 2019

St. Pölten (OTS/NLK) - Ob 1848, 1918, 1938 oder 1968: Mit dem Jahr 2018 geht ein wichtiges Gedenkjahr zu Ende. Das Haus der Geschichte im Museum Niederösterreich hat sich dabei als Kompetenzzentrum für Zeitgeschichte etabliert und blickt auf ein sehr erfolgreiches und intensives Ausstellungs- und Veranstaltungsangebot zurück. Im kommenden Jahr werden der Fall des Eisernen Vorhangs 1989 und die Entwicklung seither, die Mondlandung im Jahre 1969, aber auch die Wahl zum Europäischen Parlament 2019 im historischen Kontext diskutiert. Das Haus der Geschichte im Museum Niederösterreich bietet mit „Meine Jugend – Deine Jugend: Eine Generation schreibt Geschichte“ (26. April 2019 - 19. Jänner 2020) sowie „Spionage!“ (6. September 2019 - 19. Jänner 2020) in diesem Jahr sogar zwei Sonderausstellungen.

„Der Fall des Eisernen Vorhangs war für Niederösterreich ein ganz zentrales Ereignis. Er hat unser Bundesland vom Rand der westlichen Einflusssphäre in das Herz Europas gerückt“, erklärt Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner. „Dem entsprechend werden sich im folgenden Jahr mehrere Museen grenzübergreifend mit der Geschichte vor und nach 1989 befassen: nämlich hier das Haus der Geschichte im Museum Niederösterreich, die städtischen Museen von Horn, der ‚Schauplatz Eiserner Vorhang‘ in Weitra und das Technische Museum in Brünn“, so die für die Kulturagenden zuständige Landeshauptfrau.

„Mit Formaten wie dem Zeitzeugen-Forum ‚Erzählte Geschichte‘ zum Jahr 1968, mit unserer Mitwirkung an der Ausstellung ‚1848 Die vergessene Revolution‘ im Palais Niederösterreich und mit unserem Programmschwerpunkt zum Thema Frauenwahlrecht haben wir gezeigt, wie unterschiedlich man historische Themen aufbereiten kann. Diesen erfolgreichen Weg wollen wir 2019 weitergehen“, erklärt Christian Rapp, wissenschaftlicher Leiter vom Haus der Geschichte im Museum Niederösterreich.

Das Kulturjahr 2019 wird auch am Beispiel des Themas „Mondlandung“ zeigen, wie vernetzt die Betriebe der Niederösterreich Kultur miteinander arbeiten. So plant etwa das Haus der Geschichte im Museum Niederösterreich ein Zeitzeugen-Forum „Erzählte Geschichte“ oder das Karikaturmuseum Krems die Ausstellung „Wettlauf zum Mond“. Auch die Kunsthalle Krems, das Karikaturmuseum Krems und die Sommerspiele Melk werden Projekte zu diesem historischen Ereignis präsentieren.

Weitere kulturelle Highlights des kommenden Jahres sind die Eröffnung der neuen Landesgalerie Niederösterreich in Krems, die Niederösterreichische Landesausstellung „Welt in Bewegung“ in Wiener Neustadt, das 20-jährige Bestehen des Osterfestivals Imago Dei sowie die Feierlichkeiten zum 90. Geburtstag von Arnulf Rainer oder zum 70. Geburtstag von Manfred Deix.

Nähere Informationen: Florian Müller, Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation, Mobil: 0664/60499911, Telefon: 02742/908090911, E-Mail: florian.mueller@museumnoe.at.

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