Korosec/Hungerländer: Wien vernachlässigt Frühgeborene

Patienten gezwungen in andere Städte auszuweichen – Bürgermeister Ludwig und Stadtrat Hacker in der Pflicht

Wien (OTS) - „In Wien sind werdende Mütter gezwungen in andere Bundesländer auszuweichen, weil es in der Bundeshauptstadt Engpässe in der Versorgung von Frühgeborenen gibt. Es ist mehr als tragisch, dass so etwas in einer Stadt wie Wien passiert“, so VP-Gesundheitssprecherin Ingrid Korosec und Gemeinderätin Caroline Hungerländer. Wie in einem Artikel des Kurier berichtet wurde, konnte eine hochschwangere Frau, die unter Komplikationen litt, in keinem der Wiener Krankenhäuser versorgt werden – und musste schließlich nach St. Pölten ausweichen.

Es komme öfters vor, dass Frühchen wegen Engpässen in ein anderes Bundesland gebracht werden müssen. Im Mutter-Kind-Zentrum im Kaiser-Franz-Josef-Spital beispielsweise können wegen Personalmangels die dortigen sechs Intensivbetten für Frühchen seit Monaten nicht bespielt werden. „Wann die Betten für ihren ursprünglichen Zweck verwendet werden können ist nach wie vor unklar. Hier braucht es rasche Maßnahmen, um eine Versorgung der Frühgeborenen in Wien gewährleisten zu können“, so Korosec. Hungerländer dazu: „Wien muss diese Missstände beheben und Verweisungen in andere Bundesländer unbedingt verhindern.“ Bürgermeister Ludwig und Stadtrat Hacker sind zum Handeln aufgefordert. „Die Versorgung der Mütter und Frühgeborenen darf in dieser Stadt nicht länger vernachlässigt werden“, so Korosec und Hungerländer abschließend.

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