Kasser begrüßt Verbot von Einwegplastik

Die österreichischen Abfallwirtschaftsverbände begrüßen den Abschluss der Verhandlungen zur Einweg-Plastik-Richtlinie unter österreichischen Ratspräsidentschaft.

Wien (OTS) - Umweltministerin Köstinger und die österreichische Bundesregierung haben mit dem Ministerratsbeschluss des Plastiksackerlverbots und einer Reduktion von Kunststoffverpackungen um 25 % bis 2025 ein klares umweltpolitisches Zeichen gesetzt. Für die österreichischen Abfallverbände war das seit Langem eine Forderung. Statt rund 300.000 t heute, sollen im Jahr 2025 nur mehr 225.000 t Kunststoffverpackungen auf den Markt kommen.

ARGE-Präsident Anton KASSER dazu: „Die Politik und die Bevölkerung ziehen an einem Strang: Einwegplastik schadet der Umwelt. Ich freue mich, dass seitens der Öffentlichkeit bereits eine Vielzahl konkreter Anfragen zum richtigen Umgang und dem Verbot gestellt werden. Unsere Abfallberaterinnen und Abfallberater, geben hierzu wertvolle Tipps, die helfen übermäßige Plastikverpackung zu vermeiden und ohne Einwegplastik auszukommen. Die Bevölkerung ist für diese Unterstützung sehr dankbar.“

"Die ersten Abschätzungen der Kosten der Einsammlung von achtlos weggeworfenen Verpackungen in Österreich, ergeben einen Betrag für die öffentliche Abfallwirtschaft zwischen 80 und 170 Mio. € pro Jahr,“ so ARGE – Präsident KASSER. "Wir unterstützen daher – ähnlich wie in Deutschland – Forderungen und Aktivitäten nach einem generellen Pfand für Einweggetränkeverpackungen."

Den Diskussionen vorausgegangen war der Wunsch der österreichischen Abfallwirtschaftsverbände nach einer Sammelquote von 90 % für Einwegplastikflaschen schon ab 2025. „Wir begrüßen dennoch den Kompromiss einer Quote von 77% im Jahr 2029. Das ist eine gute Lösung, mit der auch die österreichischen Abfallverbände gut leben!“

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