Verteidigungsminister Kunasek übergibt neue LKW an die Truppe

Wien (OTS) - Am Mittwoch, den 12. Dezember 2018, übergab Verteidigungsminister Mario Kunasek in der Vega-Payer-Weyprecht-Kaserne im Rahmen eines militärischen Festaktes die ersten 50 von insgesamt 140 Fahrschullastkraftwagen an die Truppe. Diese geländegängigen LKW mit Wechselaufbau dienen einerseits der Fahrschulausbildung für die Führerscheinklasse C und andererseits für Transportaufgaben jeglicher Art - auch im Gelände. Der LKW verfügt über Infrarot-Scheinwerfer und Heckleuchte, was eine Fahrausbildung mit Nachtsichtgeräten ermöglicht. Mit der Übergabe dieser ersten Tranche wird ein Teil der veralteten 12M18 Fahrschul-LKW ersetzt.

„Durch diese Investition stellen wir sicher, dass die Truppe zukünftig zur Auftragserfüllung mit modernen LKW ausgestattet wird. Diese am neuesten Stand der Technik befindlichen Fahrzeuge ermöglichen es den Soldatinnen und Soldaten, bei Katastrophen handlungsfähig zu sein und der Bevölkerung rasch helfen zu können. Gleichzeitig gewährleisten wir, dass neben der allgemeinen Fahrausbildung auch für Bewegungen am modernen Gefechtsfeld, z.B. Fahren mit Nachtsichtgeräten, ausgebildet werden kann“, so Minister Kunasek.

Bis Mitte 2019 werden in Summe 140 Stück „LKW MAN 14.280“ an die Soldaten übergeben; 90 davon ohne Fahrschulausstattung, aber baugleich. Alle Fahrzeuge sind als Trägersystem aller eingeführten Wechselaufbauten geeignet und können für sämtliche Aufgaben in dieser Gewichtsklasse verwendet werden. Die Nutzlast beträgt 5.000 kg. Gleichzeitig können im Fahrerhaus insgesamt sechs Personen transportiert werden. Die Gesamtinvestitionssumme beträgt ca. 37 Millionen Euro.

Um den Anforderungen der Lenkerberechtigung Klasse C zu entsprechen, wird auf den 5t-LKW ein Zusatzgewicht montiert und die Heckladebordwand umgelegt. So erhält der LKW eine Länge von über acht Meter und ein Gewicht von 10.110 kg.

Ca. 6.000 Fahrschüler werden jedes Jahr beim Österreichischen Bundesheer von den Heeresfahrlehrern in den unterschiedlichsten Fahrzeugklassen ausgebildet. Ein Großteil davon sind Rekruten. Der praktischen Fahrausbildung wird besondere Bedeutung beigemessen, zumal die Fahrschüler im Rahmen des Mannschaftstransportes auch Personen auf der Ladefläche transportieren dürfen. Im Unterschied zur zivilen Fahrschulausbildung lernen die Fahrschüler auch, ihre Fahrzeuge im schwierigen Gelände, bei jeder Witterung und zu jeder Tages- und Nachtzeit zu beherrschen. Die intensive Fahrschulausbildung des Bundesheeres ist von hohem Niveau, was sich auch in den verhältnismäßig geringen Unfallzahlen widerspiegelt.

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