Einladung zur ÖÄK-PK: Neue Zahlen - Ärztemangel verschärft sich in Österreich rapide

Auswertung der Altersstatistik von allen niedergelassenen Ärzten: Ist-Zustand, Prognose und Nachbesetzungsbedarf

Wien (OTS) - Der Ärztemangel verschärft sich in Österreich jedes Jahr, was jedoch von weiten Kreisen der Gesundheitspolitik und Kassenfunktionären noch immer geleugnet wird. Allerdings drohen, wenn nichts Wirksames geschieht, in den kommenden Jahren dramatische Einbrüche in der ärztlichen Gesundheitsversorgung. Das gilt sowohl für Allgemeinmediziner als auch für Fachärzte, für Ärzte mit Kassenvertrag und für Wahlärzte.

Die Ärztekammer präsentiert die aktuellsten Berechnungen (Stand Dezember 2018) zum Thema Ärztemangel anhand einer Auswertung der Altersstatistik der 18.287 in Österreich niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten. Wir zeigen, in welchem Umfang sich die Situation in den kommenden Jahren verschärfen wird, wie hoch der mittel- und längerfristige Nachbesetzungsbedarf ist, und dass es aus heutiger Sicht aussichtslos ist, diesen Bedarf auch nur annähernd zu decken, wenn nicht dringend geeignete Gegenmaßnahmen ergriffen werden. Diese Daten sollten der Politik eine konkrete Grundlage für wirksame Gegenmaßnahmen bieten und gewinnen vor dem Hintergrund der „Kassenreform“ und der zu gründenden „Österreichischen Gesundheitskasse“ zusätzliche Aktualität.

ÖÄK-PK: Neue Zahlen - Ärztemangel verschärft sich in Österreich
rapide


Teilnehmer: Dr. Johannes Steinhart, Obmann der Bundeskurie
niedergelassene Ärzte, Vizepräsident der ÖÄK

Datum: 18.12.2018, 09:30 - 11:00 Uhr

Ort:
Österreichische Ärztekammer 1. Stock, Saal 3
Weihburggasse 10-12, 1010 Wien

Rückfragen & Kontakt:

Österreichische Ärztekammer
Mag. Sascha Bunda
Öffentlichkeitsarbeit
+ 43 1 514 06-3341
s.bunda@aerztekammer.at
www.aerztekammer.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NAE0001