Krankenkassen – Umfrage zeigt: Deutliche Mehrheit misstraut ÖVP-FPÖ-Regierung

Sucher zu aktueller SWS-Studie: Nicht einmal eigene Anhänger vertrauen Kurz, Strache und Co, dass Krankenkassenreform ohne Verschlechterungen für Patienten abgeht.

Klagenfurt (OTS) - „Das ist der bislang wohl stärkste Misstrauensantrag gegen die ÖVP-FPÖ-Bundesregierung. Und der kommt nicht nur aus der Bevölkerung sondern auch von ihren eigenen Anhängern“, bringt SPÖ-Landesgeschäftsführer Andreas Sucher das Ergebnis der aktuelle Umfrage der Sozialwissenschaftlichen Studiengesellschaft (SWS) zur geplanten Kassenreform der Bundesregierung auf den Punkt.

Konkret wurden 1000 Personen im Oktober und November folgende Frage gestellt:„Die Regierung verspricht im Zuge der Krankenkassenreform „gleiche Leistung für gleiche Beiträge“ bei einer Einsparung von 1 Milliarde Euro bis zum Jahr 2023. Glauben Sie, dass diese Einsparung ohne Verschlechterung für die Patientinnen möglich ist.“

„Das Ergebnis ist eindeutig: Dass 80 Prozent der SPÖ-Anhänger der Meinung sind, dass diese Einsparungen mit Verschlechterungen für die Patienten einhergehen überrascht dabei weniger. Dass 50 Prozent der ÖVP-Anhänger und 51 Prozent der FPÖ-Anhänger damit rechnen, dass es durch den von Kurz, Strache und Co geplanten Radikal-Umbau der Krankenkassen zu Verschlechterungen für die Patienten kommen wird, und demgegenüber nur 28 bzw. 24 Prozent meinen, das sei ohne Verschlechterungen möglich, zeigt, wie wenig die eigenen Anhänger ÖVP und FPÖ vertrauen. Noch größer ist das Misstrauen gegenüber Kurz, Strache, Hartinger-Klein und Co bei jenen, die aktuell keine Partei präferieren. Da denken 70 Prozent, dass die Einsparungen auch Verschlechterungen in der Gesundheitsversorgung bringen werden“, fasst Sucher die Ergebnisse zusammen.

Als Konsequenz fordert Sucher die Bundesregierung auf, ihre Pläne, noch dazu mittels Ermächtigungsgesetz, noch bevor der parlamentarische Gesetzwerdungsprozess abgeschlossen ist, unverzüglich zu stoppen:

„Stoppen Sie die Motoren Ihrer türkis-Blauen Abrissbirne, bevor der Gesundheitsversorgung der Österreicherinnen und Österreicher nicht wieder gut zu machender Schaden entsteht!“

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