Licht am Horizont bei Krebserkrankungen

Das aktuelle Vinzenz magazin gibt Einblick in die hohe medizinische Expertise spezieller Zentren und in innovative Behandlungsansätze

Wien (OTS) - Spitzenmedizin in der Krebstherapie erhöht die Chance auf Heilung. Die hohe medizinische Expertise spezieller Zentren ermöglicht innovative Behandlungsansätze gepaart mit großer Erfahrung. Zwei Beispiele dafür finden Sie im aktuellen Vinzenz magazin. 

Am anerkannten Pankreaszentrum des Ordensklinikums Linz werden Patientinnen und Patienten, die an Bauchspeicheldrüsenkrebs erkrankt sind, behandelt. „Pankreaskrebs ist eine der aggressivsten Krebsformen“, weiß Primarius Univ.-Prof. Dr. Reinhold Függer, Experte für Bauchchirurgie. „Diagnose und Therapie gehören daher in die Hände erfahrener Spezialisten.“ Jährlich werden am Ordensklinikum Linz rund 120 Operationen an der Bauchspeicheldrüse durchgeführt, zwei Drittel wegen Krebs. Seit kurzem setzen die Experten auch eine neue Behandlungsform ein, das sogenannte Nanoknife. Primarius Függer über den Vorteil dieses innovativen Geräts. „Vor allem wenn der Tumor aufgrund seiner Lage schlecht zu erreichen ist, können wir so Tumorzellen selektiv durch örtlich begrenzte elektrische Felder zerstören, ohne umliegendes gesundes Gewebe zu beschädigen.“  

Am spezialisierten Darmzentrum im Barmherzige Schwestern Krankenhaus Wien entfernen Chirurgen Darmkrebs fast immer minimalinvasiv. Bei dieser Technik operieren die Ärztinnen und Ärzte über einen oder mehrere sehr kleine Schnitte an der Bauchdecke. „Mittlerweile wurde die Methode so weiterentwickelt, dass im Idealfall nur mehr ein Schnitt im Bereich des Nabels notwendig ist“, erklärt Oberärztin Dr.in Ingrid Haunold, Fachärztin für Chirurgie am Darmzentrum. Das oberste Ziel der Operation ist natürlich die vollständige Entfernung des Tumors mit allen dazugehörigen Lymphknoten. Entwicklungen auf dem Instrumentensektor wie etwa abwinkelbare OP-Scheren ermöglichen das ebenso wie die zunehmende Expertise laparoskopischer Chirurginnen und Chirurgen.  

Mit einem 3D-Modell zur neuen Schulter 

Am Herz-Jesu Krankenhaus Wien wenden die Spezialisten seit kurzem eine neue Behandlungsmethode bei Schulteroperationen an. Der orthopädische Chirurg OA Dr. Stefan Buchleitner von der II. Orthopädischen Abteilung des Spitals erklärt die Technik. „Vier Wochen vor der OP wird eine Computertomografie des Schultergelenks erstellt. Diese Bilder werden in eine in Frankreich entwickelte spezielle 3D-Software eingespielt. Das Schultergelenk, das wir sonst erst bei der OP sehen, können wir so schon vorab simulieren, von allen Seiten betrachten und bewegen.“ Für den Eingriff bekommen die Ärzte dann ein mittels 3D-Drucker erstelltes Modell der Schulterpfanne des Patienten und einen Guide, der die genaue Position zum Implantieren der Prothese angibt. Die Prothesen, die nach dieser Methode eingesetzt werden, sind exakter positioniert und schenken den Betroffenen wieder Schmerzfreiheit und volle Beweglichkeit.  

COPD: Atemnot schlägt auf die Psyche 

Rund elf Prozent der Österreicher sind von Lungenerkrankung COPD betroffen, die auch als chronische Bronchitis bekannt ist. Rasselnder Husten, oft mit Auswurf, und Atemnot sind typische Symptome. Doch Menschen mit COPD leiden oft nicht nur an der Erkrankung selbst, sondern darüber hinaus an Ängsten und Depressionen. „Häufig spielen im Hinblick auf das Wohlbefinden des Erkrankten Ängste eine wesentlich größere Rolle als der Schweregrad der COPD“, erzählt Primarius Dr. Josef Bolitschek, Leiter der Pneumologie des Ordensklinikums Linz Elisabethinen, im neuen Vinzenz magazin. „Betroffene leben in ständiger Angst vor Erstickungsanfällen. Um diese zu vermeiden, stellen viele alle sportlichen und körperlichen Aktivitäten schrittweise ein.“ Um ein Fortschreiten der COPD zu verhindern, ist die Bekämpfung der Depression von großer Bedeutung. Der Experte empfiehlt deshalb die psychotherapeutische Behandlung als festen Bestandteil der COPD-Therapie.  

Die neueste Ausgabe des Vinzenz magazin mit diesen und vielen weiteren interessanten Beiträgen steht ab sofort zum kostenlosen Download unter https://www.vinzenzgruppe.at/wir-ueber-uns/publikationen-der-vinzenz-gruppe/vinzenz-magazin/ zur Verfügung.

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