OeEB ist größter österreichischer Klimafinanzierer in Entwicklungsländern

Nachhaltige Entwicklung muss Wachstum und Klimaschutz unter einen Hut bringen

Gerade Entwicklungsländer sind vom Klimawandel besonders stark betroffen. Internationale Klimafinanzierung ist daher wesentlich, um diese Länder im Klimaschutz und in der Anpassung an die Folgen des Klimawandels zu unterstützen
Sabine Gaber und Michael Wancata, Vorstände der OeEB
Saubere Energie zu forcieren und einen positiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, wie das in den Sustainable Development Goals 7 und 13 angepeilt wird, wird weiterhin ein zentraler Schwerpunkt in unserer Arbeit bleiben
Sabine Gaber und Michael Wancata, Vorstände der OeEB

Wien (OTS) - Internationale Klimafinanzierung ist ein wesentliches Instrument, um Entwicklungsländer im Kampf gegen den Klimawandel zu unterstützen. Wie bereits in den Vorjahren war die OeEB mit rund 76 Mio. Euro auch 2017 der größte österreichische Bereitsteller von Klimafinanzierung in Entwicklungsländern. "Gerade Entwicklungsländer sind vom Klimawandel besonders stark betroffen. Internationale Klimafinanzierung ist daher wesentlich, um diese Länder im Klimaschutz und in der Anpassung an die Folgen des Klimawandels zu unterstützen", erklären die Vorstände der Oesterreichischen Entwicklungsbank (OeEB), Sabine Gaber und Michael Wancata, rund um die UN-Klimakonferenz in Katowice.

Seit 10 Jahren trägt die OeEB zu nachhaltigem Wachstum und wirtschaftlicher Entwicklung weltweit bei. Erneuerbare Energie und Energieeffizienz in Entwicklungsländern voranzutreiben ist dabei eines ihrer Hauptziele. Mehr als 40 Prozent des Projektportfolios entfallen auf klimarelevante Projekte. Insgesamt stellte die OeEB seit ihrer Gründung Finanzierungen in Höhe von 590 Mio. Euro für klimarelevante Projekte bereit.

Klimaschutz und Entwicklung müssen Hand in Hand gehen

"Zugang zu Energie ist eine Grundvoraussetzung für wirtschaftliche Entwicklung. Mehr als eine Milliarde Menschen hat nach wie vor keinen Anschluss an das Stromnetz. Dabei ist der Energiebedarf gerade in Schwellen- und Entwicklungsländern noch stark im Steigen", so Gaber und Wancata. "Um nachhaltige Entwicklung zu ermöglichen, die Wachstum und Klimaschutz unter einen Hut bringt, ist es wichtig, von vornherein auf Erneuerbare Energie zu setzen. So kann nicht nur das Stromversorgungsdefizit verringert werden, es wird gleichzeitig auch die Abhängigkeit von meist teuer importierten fossilen Brennstoffen reduziert und damit zum Klimaschutz beigetragen."

Finanzierungen für Erneuerbare Energie und Energieeffizienzmaßnahmen

2017 stellte die OeEB beispielsweise Finanzierungen für einen Windpark in Indien oder für den größten Solarpark der Welt in Ägypten bereit und beteiligte sich an Eigenkapitalfonds zum Ausbau von Erneuerbarer Energie in Afrika. Über Kredite an lokale Banken und Unternehmen finanzierte die OeEB Energieeffizienzmaßnahmen. Aus ihren Business Advisory Services unterstützte sie Finanzinstitute etwa bei der Einführung von Bankprodukten im Bereich "green finance" oder im Aufbau von Know-how hinsichtlich internationaler Umwelt- und Sozialstandards.

"Saubere Energie zu forcieren und einen positiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, wie das in den Sustainable Development Goals 7 und 13 angepeilt wird, wird weiterhin ein zentraler Schwerpunkt in unserer Arbeit bleiben. Mit unseren Instrumenten und unserem Know-how können wir besonders effizient und effektiv zur Erreichung der österreichischen Klimafinanzierungsziele beitragen und wollen auch weiterhin der österreichische Hauptakteur in der internationalen Klimafinanzierung bleiben", so Gaber und Wancata.

Mehr Informationen zu den Projekten auf der Website der OeEB unter:

https://www.oe-eb.at/unsere-projekte/projekte-im-ueberblick.html

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