Moosbrugger: Verbot von Einwegtragetaschen aus Plastik positiver Schritt

Hilft Klima: Nach und nach fossile durch nachwachsende Rohstoffe ersetzen

Wien (OTS) - "Das von Nachhaltigkeitsministerin Elisabeth Köstinger initiierte Verbot von Plastik-Einwegtragetaschen ist ein positiver Schritt für Klima, Umwelt und Landwirtschaft. Es hilft spürbar mit, immer mehr Produkte aus fossilen Rohstoffen, wie Plastiksackerl, durch jene aus nachwachsenden Rohstoffen zu ersetzen. Diese Entwicklung unterstützt ganz wesentlich den Kampf gegen den Klimawandel. Auch für Österreichs Äcker und Wiesen ist das Verbot von Plastiktragetaschen zu begrüßen, ist doch eine saubere Produktionsgrundlage Voraussetzung für beste Erzeugnisse. Kunststofftaschen auf Feldern, in Gewässern oder Kompostieranlagen sind mittlerweile ein relevantes Umweltproblem. Unachtsam in der Natur weggeworfener Müll belastet nicht nur Boden und Gewässer langfristig, sondern muss meist auch auf Kosten des Landwirts entsorgt werden. Daher begrüßt die Landwirtschaftskammer diesen Beschluss", zeigt sich LK Österreich-Präsident Josef Moosbrugger erfreut.

Landwirtschaftskammer unterstützt biosackerl.at

"Wir unterstützen die Initiative 'Alles in Bio' und wünschen uns vermehrt den Einsatz von kompostierbaren Einwegtragetaschen. Insbesondere beim klassischen Knotenbeutel aus der Obst- und Gemüseabteilung sollte auf biologisch abbaubare und für die Kompostierung geeignete Taschen gesetzt werden", verlangt Moosbrugger. Er ergänzt: "Österreich ist auch ein holzreiches Land. Daher sind mehrfach verwendbare Papiertragetaschen eine optimale Alternative zu Plastiktaschen."

Die Kompostierung von Bioabfällen erfolgt in Österreich regional und oft durch bäuerliche Betriebe. Viel zu häufig sind in der Vergangenheit Kunststofftaschen im Bioabfall gelandet. Dies geschah nicht nur aus Unachtsamkeit, sondern auch aufgrund unterschiedlicher Kennzeichnungen der Taschen.

"Nicht jede biologisch abbaubare Tragetasche ist kompostierbar, weshalb in Zukunft bei Sackerln aus der Obst- und Gemüseabteilung ein einheitlicher, zertifizierter Standard für kompostierbare Materialien zur Anwendung kommen müsste. Das würde nicht nicht nur Fehlwürfe verhindern, sondern die Mülltrennung für den Konsumenten noch einfacher machen", stellt Moosbrugger fest. (Schluss)

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