Studentenheime – Kuntzl: Wohnen für Studierende zunehmend unleistbar – Neues Gesetz verbessert nichts

Bis zu 700 Euro Miete in privaten Studentenheimen – Investitionsförderung des Bundes dringend nötig

Wien (OTS/SK) - Auf die prekäre Situation von Studierenden am Wohnungsmarkt macht SPÖ-Wissenschaftssprecherin Andrea Kuntzl aufmerksam. Die Mietpreise in Städten steigen weiter, Wohnen wird für viele Studentinnen zunehmend unleistbar – „aber die Regierung rührt keinen Finger, um das Problem anzugehen“, kritisiert die Wissenschaftssprecherin der SPÖ. Im heutigen Wissenschaftsausschuss soll eine Novelle des Studentenheimgesetzes beschlossen werden, „Verbesserungen für Studierende finden sich darin nur marginal. Zu einer Senkung der finanziellen Belastung von StudentInnen wird es dadurch nicht kommen.“ ****

Das zentrale Problem hoher Mieten und fehlender gemeinnütziger Heimplätze wird nicht einmal ansatzweise angegangen. Mittel für die Schaffung neuer gemeinnütziger Heimplätzen gibt es nicht, seit rund zehn Jahren wurde kein einziges neues Studentenheim gebaut, auch bei der Sanierung bestehender Heime nimmt sich Minister Faßmann komplett heraus. „Damit werden Studierende in den privaten Markt gedrängt, wo für ein Heimzimmer bis zu 700 Euro verlangt werden.“ Es braucht wieder eine Investitionsförderung des Bundes, fordert Kuntzl. In Österreich gibt es insgesamt rund 370.000 Studierende (WS 2017/18), rund neun Prozent von ihnen wohnen in österreichweit 293 Studentenheimen mit etwa 42.000 Heimplätzen. (Schluss) mb/ah/mp

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