VP-Korosec ad U-Kommission: Verantwortung wird weiter hin- und hergeschoben

ÖVP Wien ortet weiterhin SPÖ-Skandal – Zeuge Strauss schiebt Schuld auf fehlerhafte Pläne – Zeugin Schwarz enthält sich aller Antworten

Wien (OTS) - „Der KAV berichtet heute, dass der Bau des KH Nord mit dem heutigen Tag formal abgeschlossen ist. Aber feststeht: die Aufklärung für dieses rot-grüne Milliardendebakel geht weiter! Die bisherigen Zeugenbefragungen des heutigen Tages haben erwartungsgemäß nicht volle Aufklärung gebracht. Wieder einmal wird die Verantwortung beim Bauskandal Krankenhaus Nord hin- und hergeschoben. Porr-Chef Karl-Heinz Strauss erklärt die Ungereimtheiten vielfach mit fehlerhaften Plänen. Dies ist klarerweise ein Hinweis auf den SPÖ-Architekten Wimmer, das KH Nord ist und bleibt ein SPÖ-Skandal“, so ÖVP-Gesundheitssprecherin Ingrid Korosec.

Strauss deutet jedenfalls in seiner Einvernahme sehr deutlich an, dass es sich um ein Organisationsversagen des KAV gehandelt hat. Weiters sei sehr zu hinterfragen, dass der ehemalige KAV-Generaldirektor Marhold kurz nach Ende seiner Amtszeit als Berater bei der Porr gearbeitet hat und aktuell immer noch arbeite. „Hier kommen noch einige Fragen auf Marhold und die Porr zu“, so Korosec. Ebenso Teil der Befragung war der Umstand, dass das Auftragsvolumen beim Rohbau bei rund 100 Millionen Euro lag und laut letzter Teilrechnung die Porr nun 195 Millionen Euro einfordere. „Diese Erhöhung war ein wesentlicher Teil der Kostenexplosion!“

Die zweite Zeugin, Sylvia Schwarz, entschlägt sich aufgrund eines anhängigen Verfahrens betreffend das Thema Esoteriker hinsichtlich aller Fragen zu diesem Thema. Der Esoteriker Christoph Fasching selbst musste krankheitsbedingt sehr kurzfristig absagen. „Beim Thema Esoterik bleiben nach dieser Sitzung somit alle Fragen weiterhin offen“, so Korosec.


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