KH-Nord: Die FPÖ und ihr Gang auf die Freud‘sche Couch

FPÖ-Nicht-Untersuchungs-Truppe resigniert - SPÖ fordert unverzügliche Ladung des Esoterikers Fasching für kommende Sitzung

Wien (OTS/SPW-K) - „Die Unterstellungsversuche des Herrn Gudenus, das Nicht-Erscheinen des Esoterikers Fasching in der heutigen Untersuchungskommission, passe in die Verschleierungstaktik der SPÖ, ist abenteuerlich. Er sollte seine ‚Kameraden‘ besser anhalten, Fragen zu stellen, die der Untersuchung dienen. Die Resignation bei der FPÖ macht uns schön langsam Sorgen. Dennoch, für die Tatsache, dass die FPÖ-Nicht-Untersuchungs-Truppe nichts herausfindet, kann die SPÖ wohl nichts“, stellt SPÖ-Fraktionsvorsitzender in der Untersuchungskommission Peter Florianschütz fest und fordert die unverzügliche Befragung des Esoterikers Fasching für die kommende Sitzung.

Dass die verantwortliche Personen sofort nach Bekanntwerden des Esoterik-Auftrages im KAV vom Dienst suspendiert wurden, verschweigt Herr Gudenus. Ebenso, dass der KAV das Honorar des Esotherikers zurückfordert. „Dass die Auffassungsgabe bei der FPÖ gering ist, zeigt weiters, dass der Abgeordnete Seidl in seiner Replik auf die heutige Aussagen festhält, dass unter anderem das ‚totale Chaos auf der Baustelle‘ für höhere Kosten verantwortlich seien. Tatsächlich gab der PORR-Manager Strauss heute aber zu Protokoll, dass es kein Chaos auf der Baustelle gab. Die Statik und die Insolvenz der Fassadenfirma wären schuld an Termin- und Kostenverzögerungen gewesen.“

Laut Florianschütz kann also tatsächlich etwas nicht stimmen: „Entweder hört die FPÖ nicht hin, oder sie bertreibt ganz bewusst Realitätsverweigerung. Viel lieber aber diskreditiert man andere Mitglieder der Untersuchungskommission, wie etwa SPÖ-Abgeordnete Rubik, die nichts anderes macht, als Fragen zu stellen. Fragen, die im Gegensatz zu denen der FPÖ übrigens tatsächlich zur Aufklärung beitragen“, so Florianschütz.

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