Ottenschläger: Keine Gegengeschäfte ohne hundertprozentige Seriosität und lückenlose Nachvollziehbarkeit!

Wien (OTS) - In der Diskussion um die Gegengeschäfte im Zuge der Eurofighter-Anschaffung betont der ÖVP-Fraktionsführer Andreas Ottenschläger die Rolle der Aufklärungsarbeit im derzeitigen Untersuchungsausschuss. „Ich halte nichts davon, sich schon vor einer abschließenden Meinungsbildung auf ein Ja oder Nein zu künftigen Gegengeschäften hinreissen zu lassen“, so Ottenschläger. Was man bereits heute wisse, müsse jedenfalls in mögliche Modelle der Abwicklung miteinbezogen werden.

„Das rund um Eurofighter und EADS entstandene Netzwerk aus teilweise unseriösen Brokern und die vermutlich darin versunkenen Geldmittel sind auf jeden Fall Anlass dafür, aus der Vergangenheit zu lernen“, so Ottenschläger. Daher plädiert er dafür, die Seriosität und die lückenlose Nachvollziehbarkeit zu den zentralen Kriterien zu machen.

„Gegengeschäfte kann es nur noch geben, wenn sie realistisch kalkuliert und seriös abgearbeitet werden können. Dann bringen sie für die österreichische Volkswirtschaft auch positive Aspekte – Wertschöpfung, Arbeitsplätze und letztlich Wohlstand“, betont Ottenschläger. Könne dies nicht in einem entsprechenden Modell abgebildet werden, seien Gegengeschäfte aufgrund der Historie nicht mehr vertretbar.

Kritik übt Ottenschläger nochmals an der Darstellung eines Gegengeschäfts-Gutachtens durch den Abgeordneten Peter Pilz. „Dieser pickt sich in gewohnter Manier nur jenen Aspekt aus einem 800-Seiten-Dokument, der ihm ins Konzept passt. Das Gutachten zu den Gegengeschäften belegt aber auch, dass sowohl die Durchführung als auch die tatsächliche Umsetzung von Eurofighter-Gegengeschäften zu einem überwiegenden Teil nachvollziehbar war“, so Ottenschläger.

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