AKS fordert Gesamtschule als Antwort auf derzeitige bildungspolitische Probleme

Aktion kritischer Schüler_innen (AKS) wird durch Veröffentlichung von Bildungsstatistik im Bestreben der Gesamtschule bestärkt

Wien (OTS) - Die neueste Bildungsstatistik, veröffentlicht von Statistik Austria, zeigt Landesschulsprecherin Laura Gotcheva und AKS-Bundesvorsitzende Sara Velic, dass ein einziger, neuer Schultyp wohl das Beste wäre.

„Die Zahlen zeigen, dass sich die meisten Schüler_innen nach der Volksschule für die AHS entscheiden. Das ist klar, denn AHSen sind derzeit oft die attraktivere und meist die bekannteste Option“, erklärt Landesschulsprecherin Laura Gotcheva. „Die Einführung eines einzigen Schultypen wäre eine große Erleichterung und eine Behebung dieses Problems.“

AKS-Chefin Velic erinnert: „In Ländern wie Finnland gibt es das Konzept der Gesamtschule mit seinem vielfältigen Angebot auch schon seit vielen Jahren in der Praxis und wie wir alle wissen ist Finnland weltweit an der Spitze in Sachen Bildung.“

Die Gesamtschule setzt keine Entscheidung im Alter von bereits 10 Jahren voraus, sondern lässt mit dem Mehrklassensystem viel Freiheit, Flexibilität und gegenseitige Unterstützung zu, um von einander zu lernen.

Velic bringt abschließend ein: „Mit dem bewehrten System der Gesamtschule können wir eine Schule frei von Druck und Angst schaffen, in dem sich junge Erwachsene wohlfühlen und in einem Umfeld aufwachsen, in dem alle miteinander lernen, egal welchen Wissensstand, welche Lernschwächen oder welchen sozialen Hintergrund sie haben.

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