Die Eröffnungsausstellungen der Landesgalerie Niederösterreich

Die Landesgalerie Niederösterreich präsentierte ihr Eröffnungsprogramm

Die Landesgalerie Niederösterreich steht für ein modernes, internationales Niederösterreich, dem ein wichtiger Anteil an der europäischen Kunstgeschichte zukommt. Das Museum zeigt diesen Gedanken in seiner selbstbewussten Architektur, die ein Landmark am Tor zur Wachau bildet. Ich freue mich auf das Programm des Museums, dessen Ausstellungen die Schätze unserer Landessammlungen in neuem Licht erstrahlen lassen.
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner
Den Blick von heute ins Zentrum zu stellen und Niederösterreich in einem europäischen Zusammenhang zu sehen sind zentrale Gedanken der Programmentwicklung. Werke unterschiedlicher Epochen treten in einen thematischen Dialog und bieten damit Möglichkeiten, die Welt von heute besser zu verstehen“.
Christian Bauer, künstlerischer Direktor der Landesgalerie Niederösterreich
Das Ausstellungsprogramm denkt den Standort des Museums, Krems und Niederösterreich, stets mit und möchte mit lebensnahen, auch mit der Region verbundenen Themen bei Besucher/innen die Begeisterung für die Kunst wecken.
Günther Oberhollenzer, Kurator der Landesgalerie Niederösterreich

Krems/Wien (OTS) - Das Eröffnungsjahr der Landesgalerie Niederösterreich steht kurz bevor. Nach der Präsentation der Museumsarchitektur von 1. bis 3. März eröffnet am 25. Mai 2019 ein neues Museum für das österreichische Kunstschaffen. Die Landesgalerie Niederösterreich wird damit zum Zentrum der Kunstmeile Krems, die sich mit ihren Ausstellungshäusern Kunsthalle Krems, Karikaturmuseum Krems und Forum Frohner vom Minoritenplatz in Stein über den Museumsplatz bis zur Dominikanerkirche in Krems erstreckt.

Am Montag, den 03. Dezember wurde das Eröffnungsprogramm der Landesgalerie Niederösterreich im MuseumsQuartier Wien präsentiert. Am Podium waren Christian Bauer, künstlerischer Direktor der Landesgalerie Niederösterreich, Armin Laussegger, Leiter der Landessammlungen Niederösterreich, Günther Oberhollenzer, Kurator der Landesgalerie Niederösterreich sowie die Künstlerin Renate Bertlmann und der Künstler Heinz Cibulka vertreten.

Die neue Landesgalerie Niederösterreich erstreckt sich mit 3.000 m2 Ausstellungsfläche auf fünf Ebenen und ist über das Untergeschoß mit der Kunsthalle Krems verbunden.

Das Ausstellungsprogramm verbindet die Bestände der Landessammlungen Niederösterreich mit wichtigen Privatkollektionen – darunter jene von Ernst Ploil und Helmut Zambo – und reagiert mit Themen- und Personalausstellungen auf Fragen der Gegenwart. Drei zentrale Themen werden das Programm der ersten Jahre prägen: Die Landschaft, der Mensch und das Sammeln. Im ersten Jahr werden zu diesen Schwerpunkten die Ausstellungen Sehnsuchtsräume, Ich bin alles zugleich und Franz Hauer präsentiert. Diese Themen sind eng mit den Beständen und der Geschichte der Landessammlungen Niederösterreich verbunden. Auch die Frage der Aktualität des Schaffens von Egon Schiele – als zentraler Niederösterreichischer Weltkünstler – für die Gegenwart wird in allen drei Ausstellungsbereichen behandelt. Inhaltlich an die Themenausstellungen anknüpfend werden Einzelpräsentationen gezeigt. Renate Bertlmann wird zu Ich bin alles zugleich ihre erste Museumseinzelausstellung absolvieren, während Heinz Cibulka im Dialog zur Ausstellung Sehnsuchtsräume steht.

Auf der größten Ausstellungsfläche im Untergeschoß der Landesgalerie Niederösterreich wird die Ausstellung Franz Hauer. Selfmademan und Kunstsammler der Gegenwart gezeigt. Sie rekonstruiert die außergewöhnliche Kunstsammlung des Niederösterreichers Franz Hauer, der zu Beginn des 20. Jahrhunderts zahlreiche Hauptwerke von Egon Schiele, Oskar Kokoschka, Albin Egger-Lienz u. v. a. sein Eigen nennen durfte. Im Erdgeschoß ist eine Personale der Biennale-Künstlerin und Staatspreisträgerin Renate Bertlmann mit dem Titel Hier ruht meine Zärtlichkeit zu sehen. Thematisch steht die Schau in Beziehung mit dem 1. Obergeschoß, in dem sich alles um das Ich, den Menschen und die künstlerische Selbstdarstellung dreht („Ich bin alles zugleich“. Selbstdarstellung als Suchen und Finden des Ich). Das 2. Obergeschoß widmet sich dem landschaftlichen Sehnsuchtsraum (Sehnsuchtsräume. Berührte Natur und besetzte Landschaften) und der Frage, wie der Mensch Natur wahrnimmt, konditioniert und zu seinem Sehnsuchtsort werden lässt. In Dialog dazu steht die Personale von Heinz Cibulka, der sich in seinen Bildgedichten häufig mit der Kulturlandschaft Niederösterreichs auseinandersetzt.

Sämtliche Ausstellungen werden durch Publikationen begleitet. Bereits zum Pre-Opening im März erscheint ein Buch zur Museumsarchitektur.

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner: „Die Landesgalerie Niederösterreich steht für ein modernes, internationales Niederösterreich, dem ein wichtiger Anteil an der europäischen Kunstgeschichte zukommt. Das Museum zeigt diesen Gedanken in seiner selbstbewussten Architektur, die ein Landmark am Tor zur Wachau bildet. Ich freue mich auf das Programm des Museums, dessen Ausstellungen die Schätze unserer Landessammlungen in neuem Licht erstrahlen lassen.“

Christian Bauer, künstlerischer Direktor der Landesgalerie Niederösterreich: „Den Blick von heute ins Zentrum zu stellen und Niederösterreich in einem europäischen Zusammenhang zu sehen sind zentrale Gedanken der Programmentwicklung. Werke unterschiedlicher Epochen treten in einen thematischen Dialog und bieten damit Möglichkeiten, die Welt von heute besser zu verstehen“.

Günther Oberhollenzer, Kurator der Landesgalerie Niederösterreich: „Das Ausstellungsprogramm denkt den Standort des Museums, Krems und Niederösterreich, stets mit und möchte mit lebensnahen, auch mit der Region verbundenen Themen bei Besucher/innen die Begeisterung für die Kunst wecken.“

Eröffnungstermine:
Pre-Opening: 1.-3. März 2019
Grand Opening: 25.-26. Mai 2019

Rückfragen & Kontakt:

Maria Schneeweiß
Pressereferentin
T: +43 664 60499-171
E: maria.schneeweiss@kunstmeile.at

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