Eßl: Tierwohl beginnt beim Fachwissen!

ÖVP-Tierschutzsprecher skeptisch, ob Tierschutz-Volksbegehren den Tieren etwas bringt

Wien (OTS) - Österreich ist mit dem bundeseinheitlichen Tierschutzgesetz, das 2005 von allen im Parlament vertretenen Parteien beschlossen wurde, und mit einigen Novellierungen in den vergangenen Jahren vorbildlich in Sachen Tierwohl. "Wir haben das modernste Tierschutzgesetz in Europa", kommentiert ÖVP-Tierschutzsprecher Abg. Franz Eßl die heute angekündigte Initiative für ein Tierschutz-Volksbegehren.

"Vieles, was da angekündigt wird, stimmt in der Praxis so nicht und zeugt von wenig Fachkenntnis", hofft Eßl, dass sich der ehemalige Tierschutzsprecher der Liste Pilz (Jetzt) noch gründlich mit Experten, die aus der Praxis kommen, auseinandersetzt. "Denn gerade bei emotionalen Themen wie dem Wohl der Tiere sind Augenmaß und Hausverstand, aber auch das Wissen über Haltungsformen sowie Bedürfnisse der Tiere das Wichtigste, und dass man sich den Tieren ausreichend widmet."

Was einen möglichen Erfolg des Tierschutz-Volksbegehrens betrifft, so setzt Eßl auf eine seriöse inhaltliche Auseinandersetzung im Sinne des Tierwohls. "Ob es letztendlich den Tieren etwas bringt oder nur den Initiatoren, sei abzuwarten."
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