KORREKTUR zu OTS0144: "Grüne Wien präsentierten Birgit Hebein als Vassilakou-Nachfolgerin"

Korrektur zu OTS_20181127_OTS0144

Wien (OTS/RK) - Im vorletzten Absatz muss es richtig lauten: "Dass es auch weitere personelle Änderungen in den Reihen der Rathaus-Grünen geben werde, schloss Hebein nicht aus. Bei einer Klubklausur der Fraktion würden auch Personalia und die Zusammensetzung des neuen Rathausteams besprochen." Anbei die korrigierte Fassung.+++

„Stellen Sie mir bitte nicht allzu viele Fragen, weil ich noch nicht alle Antworten habe.“ Mit diesem Hinweis an Journalistinnen und Journalisten hat sich die neue Grüne Spitzenkandidatin – und damit de facto neue Parteichefin der Wiener Grünen, Birgit Hebein, heute, Dienstag, nach ihrer Wahl den Medien präsentiert. Hebein, 51, war bisher Sozialsprecherin ihrer Fraktion im Gemeinderat und wird Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou als neue Parteichefin auch im Amt der Wiener Vizebürgermeisterin und Planungs-Stadträtin ablösen.

In der „Wolke21“, im obersten Stock des Saturn-Towers auf der Donauplatte, skizzierte Hebein ihre Pläne für die Stadt: „Wer Wien liebt, spaltet es nicht.“ Sie wolle als neue Grünen-Chefin und Spitzenkandidatin das Thema Soziales und Ökologie in den Mittelpunkt rücken. Wann sie das Amt von Vizebürgermeisterin Maria Vassilkaou übernehme, stehe noch nicht fest, erklärte Hebein. Ein Treffen ist für die kommenden Tage angesetzt.

Der Klimawandel sei „längst kein Bobo-Thema mehr“, sagte Hebein – er habe vor allem in der Stadt bereits soziale Auswirkungen. Bei sozialen Themen wie der Mindestsicherung hätte sich „das rot-grüne Wien als Gegenentwurf zum schwarz-blauen Bund etabliert“. Diesen Kurs wolle Hebein fortsetzten. Sie baue dabei auf die Unterstützung des großen Koalitionspartners SPÖ und Bürgermeister Michael Ludwig.

Mit dem Koalitionspartner herrsche „Einigkeit über die grundsätzliche Ausrichtung“, betonte Hebein. Vorgezogene Neuwahlen schloss Hebein aus: „Wir haben als Rot-Grün viel geschafft und werden bis zuletzt arbeiten“." Als Beispiele für gemeinsame Projekte nannte Hebein die neue Bauordnung mit der Flächenwidmung „geförderter Wohnbau“ oder die neue Wiener Mindestsicherung. Beim Alkoholverbot am Praterstern gebe es zwar unterschiedliche Ansichten, bei der Budgetdebatte im Gemeinderat werde allerdings ergänzend zum Verbot mehr Geld für Sozialarbeit auf der Straße beschlossen, sagte Hebein.

Ein konkretes Übergabe-Datum für das Vizebürgermeister-Amt zwischen Vizebürgermeisterin Maria Vassialkou und ihrer Nachfolgerin gebe es noch nicht. Morgen stehe ein Gespräch mit der Noch-Vize-Stadtchefin an, die für kommendes Jahr ihren Abschied aus der Politik angekündigt hatte. Dass es auch weitere personelle Änderungen in den Reihen der Rathaus-Grünen geben werde, schloss Hebein nicht aus. Bei einer Klubklausur der Fraktion würden auch Personalia und die Zusammensetzung des neuen Rathausteams besprochen.

Hebein setzte sich in der parteiinternen Wahl im „Instant Run-Off“-Verfahren mit 1.244 zu 1.138 Stimmen gegen den zweitgereihten Peter Kraus durch. Insgesamt beteiligten sich 2.600 Grüne Parteimitglieder und registrierte SympathisantInnen an der Parteiwahl.

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