Zvonik/Kögl: „Jungen Menschen Mobilität ermöglichen“

Nach Antragsablehnung im Landtag will SPÖ NÖ weiter Druck erzeugen

St. Pölten (OTS) - „Für uns ist es unverständlich, wie im NÖ Landtag Anträge abgelehnt werden können, die es jungen Menschen – in diesem Fall Studierenden – ermöglichen würden, kostengünstig öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen“, so die SJ-Vorsitzende und EU-Kandidatin der SPÖ NÖ, Melanie Zvonik, und der JG-Vorsitzende und ebenfalls EU-Kandidat, Michael Kögl, unisono.

Gerade für StudentInnen sei der finanzielle Aufwand enorm – 75 % müssten neben dem Studium zur Bestreitung ihrer Lebenshaltungskosten gar einer Erwerbstätigkeit nachgehen, so Zvonik: „Das im Antrag vorgeschlagene ‚Studiticket‘, welches den Studierenden für 360 Euro im Jahr ermöglicht hätte im gesamten Bundesgebiet öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen, wäre eine tolle Möglichkeit gewesen, einen finanziellen Spielraum zu schaffen. Diese Chance wurde allerdings wieder einmal vertan. Wenn man bedenkt, dass laut der Studierendensozialerhebung aus dem Jahr 2015 durchschnittlich 111 Euro pro Monat bei den StudentInnen in die Mobilitätskosten fließen, hätte man mit einem 360-Euro-Jahresticket eine große Hilfestellung leisten können.“

Für Michael Kögl dürfe die Attraktivierung des Öffentlichen Verkehrs nicht nur ein Lippenbekenntnis bleiben: „Die SPÖ NÖ lebt hier vor wie es gehen könnte und bringt regelmäßig dazu Anträge im NÖ Landtag ein. Ein erster Erfolg war es nun, dass den Studierenden endlich die Möglichkeit zum Erwerb eines TOP Jugendtickets gegeben werden soll und der SPÖ-Antrag nun endlich auch von ÖVP und FPÖ im Landtag unterstützt wurde. Damit dies jetzt nicht wieder nur zu einem Lippenbekenntnis verkommt, bedarf es nun jedoch noch einer Zustimmung aus dem Nationalrat – da hoffen wir nun auf die niederösterreichischen ÖVP-Abgeordneten und die zuständige ÖVP-Ministerin. Und wenn es hierfür dann endlich grünes Licht gibt, sollte es auch bei allen anderen Anträgen im NÖ Landtag so sein, die den Öffentlichen Verkehr betreffen und weg vom Individualverkehr gehen. Es ist unverständlich, dass sinnvolle Anträge, die junge Menschen finanziellen entlasten und zugunsten unserer Umwelt gehen, von anderen Parteien abgelehnt werden.“

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