Schnabl: Digitalisierung verändert Politik, Wirtschaft und Wissenschaft

SPÖ trifft am Bundesparteitag Weichenstellungen, um Antworten auf Fragen der Zukunft zu finden

St. Pölten (OTS) - „Die Digitalisierung ist der größte Umsturz, den die Menschheit je gehabt hat. Nichts wird so bleiben, wie es war. Weder in der Geschäftswelt noch in der persönlichen Welt“, erklärt SPÖ NÖ Landesparteivorsitzender LHStv. Franz Schnabl: „Denn es ist genauso wenig sinnvoll, sich gegen die Digitalisierung zu stemmen, wie gegen die Eisenbahn oder das Telefon oder das Radio und das Fernsehen. Die zeitgleiche, umfassende, weltweit umspannende Information und der weltweite Dialog, der dadurch möglich wird, bedeutet eine totale Veränderung der Beziehungen der Menschen und der Politik und der Wirtschaft und der Wissenschaft.“

Auch der deutsche Vizekanzler und Finanzminister Olaf Scholz mahnte immer wieder, dass die Digitalisierung alle Bereiche unserer Gesellschaft umfassen wird und wir es uns nicht leisten können, abzuwarten. Hier zitiert Schnabl den ehemaligen Bürgermeister von Hamburg, Klaus von Dohnanyi, der meint, dass „uns die notwendige technische Infrastruktur für die erforderlichen Geschwindigkeiten der Kommunikation über das digitale Netz fehlt“ und dass man sich der Digitalisierung deswegen nicht entziehen könne, „weil man in der weltweiten Konkurrenz zurückfallen würde“.

Digitalisierung bewirkt viele Veränderungen: Nicht nur in der Kommunikation, sondern auch im öffentlichen Verkehr oder auf dem Arbeitsmarkt. „Es ist wichtig, die Digitalisierung als Chance und Herausforderung zu begreifen. Es braucht aber auch ein gefestigtes, soziales Bewusstsein, um all diese Instrumente und Entwicklungen verantwortungsvoll zu nutzen und den Menschen dieses Gefühl der Unsicherheit, das viele im Zuge der Veränderungen verspüren, zu nehmen“, sagt Schnabl: „Die Sozialdemokratie skizziert Antworten auf viele dieser Fragen mit ihrem neuen Parteiprogramm, um den Menschen Optimismus und Zuversicht für die kommenden Herausforderungen zu vermitteln.“ Schnabl weist darauf hin, dass am Bundesparteitag morgen die Weichen für die Zukunft gestellt würden: Durch die Wahl einer neuen Vorsitzenden, die für Gerechtigkeit, Chancengleichheit und die Schaffung von Möglichkeiten für alle Menschen steht: „Wir wollen mit unserer Politik eine Alternative zur schwarz-blauen Regierung sein – ohne Rassismus, ohne Hass und ohne Hetze. Wir wollen, dass alle Menschen die Möglichkeit haben, die Entwicklung in der Arbeitswelt als Chance zu begreifen und niemand zurück gelassen wird. Wir wollen mit einer Politik, die für alle Menschen etwas tut und nicht nur Wirtschaftsbund und Industriellenvereinigung bedient und mit unserer Bundesparteivorsitzenden wieder stärkste politische Kraft in diesem Land werden und Pamela Rendi-Wagner als erste Bundeskanzlerin sehen. Unsere Politik wird dem Motto des Bundesparteitages ‚Neue Kraft – neuer Mut – nach vorn‘ gerecht werden. Als stärkste Landesorganisation wird die SPÖ NÖ Pamela Rendi-Wagner auf diesem Weg geschlossen unterstützen!“

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