„Wo Österreich draufsteht, muss auch Österreich drin sein“

Landtag spricht sich auf VPNÖ-Initiative einstimmig für Verbesserungen des Täuschungsschutzes bei der Herkunft von Lebensmitteln aus

St.Pölten (OTS) - „Wir wollen, dass dem Etikettenschwindel bei der Herkunft von Lebensmittel ein Riegel vorgeschoben wird. Denn es gibt zahlreiche Beispiele, in denen auf Produkten mit für die Konsumentinnen und Konsumenten irreführenden Angaben geworben wurde. So gelangte etwa Apfelsaft mit Fruchtsaftkonzentrat aus China unter der Aufschrift ‚Hergestellt in Österreich‘ in den Verkauf oder Butter, deren Verpackung eine Herkunft aus Österreich suggerierte, obwohl sie aus Deutschland stammte. Das darf nicht sein, denn wo Österreich draufsteht, muss auch Österreich drin sein“, betonen die Bauernbund-Abgeordneten der Volkspartei Niederösterreich KO-Stv. Karl Moser, Klaudia Tanner, Manfred Schulz, Doris Schmidl, Josef Balber, Richard Hogl, Josef Edlinger, Franz Mold und Anton Kasser.

LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf führt weiter aus: „Wenn jemand mit der Marke Österreich Schindluder betreibt, betrügt er nicht nur die Konsumenten, sondern hintergeht auch unsere Bäuerinnen und Bauern. Das gehört abgestellt, denn unsere Bäuerinnen und Bauern produzieren beste Lebensmittel, nach höchsten Qualitäts- und Umweltstandards, das muss auch honoriert werden.“

Daher wurde auf ihre Initiative hin im NÖ Landtag eine Resolution einstimmig beschlossen, die Verbesserungen des Täuschungsschutzes bei der Herkunft von Lebensmitteln, fordert. „Es sollte daher unter anderem von den zuständigen EU-Gremien überprüft werden, ob eine Herkunftsangabe in Zukunft nur noch dann zulässig sein soll, wenn die Herkunft auch nachvollziehbar und überprüfbar ist“, so die Abgeordneten, die sich auch für eine rasche Umsetzung der im Programm der Bundesregierung vorgesehenen verpflichtenden Kennzeichnung der Lebensmittelherkunft in Einrichtungen der Gemeinschaftsverpflegung und die Schaffung von Anreizsystemen zur Herkunftskennzeichnung von Fleisch und Eiern in der Gastronomie aussprechen.

„Denn für eine nachhaltige bäuerliche Qualitätslebensmittelproduktion in Österreich braucht es einen strengen Täuschungsschutz, um einen fairen Wettbewerb sicherzustellen und die Wertschöpfung in unseren Regionen zu halten“, so die Abgeordneten.

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