Start der Europäischen HIV- und Hepatitis-Testwoche 2018

Die AIDS-Hilfen Österreichs freuen sich über die prominente Unterstützung durch Bundesministerin Beate Hartinger-Klein und Stadtrat Peter Hacker

Der Test ist heute eines der wichtigsten Instrumente, um die HIV-Epidemie zu beenden. Voraussetzung dafür ist eine möglichst frühe Diagnose verbunden mit einem rechtzeitigen Therapiestart. Denn HIV-positive Menschen, deren Viruslast dank Therapie unter der Nachweisgrenze liegt, übertragen das HI-Virus nicht mehr,“ sagt Mag. Beate Hartinger-Klein, Bundesministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz. Und weiter: „Das Ziel der Testwoche ist einerseits, Personen mit einem erhöhten HIV-/Hepatitis-Risiko zum Test zu motivieren und andererseits die Bewusstseinsbildung bezüglich HIV- und Hepatitis-Tests zu steigern. Sich testen zu lassen oder einen Test anzubieten, soll nicht länger schambehaftet sein, sondern alltägliche Praxis.
Mag. Beate Hartinger-Klein, Bundesministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz
Ich unterstütze die Europäische HIV- und Hepatitis-Testwoche, weil diese Initiative ein weiterer wichtiger Schritt in der HIV- und Hepatitis-Prävention ist“, sagt Peter Hacker, Wiener Stadtrat für Soziales, Gesundheit und Sport. Und er ergänzt: „Die kostenlosen Tests schaffen Sicherheit – und wenn notwendig, kann die Therapie rasch beginnen und man schützt die eigenen Mitmenschen vor unwissentlicher Weitergabe des Virus.
Peter Hacker, Stadtrat für Soziales, Gesundheit und Sport
Nur eine frühe Diagnose ermöglicht einen rechtzeitigen Therapiestart und damit eine höhere Lebenserwartung bei besserer Lebensqualität. Ist die Therapie erfolgreich, also das Virus unter die Nachweisgrenze gedrückt, ist eine Infektion nicht mehr möglich. So greifen heute Therapie und Prävention direkt ineinander!“, sagt Mag. Wolfgang Wilhelm, Obmann der Aids Hilfe Wien. Und weiter: „Der präventive Nutzen einer HIV-Therapie verdeutlicht einmal mehr, wie wichtig es ist, dass jeder Mensch seinen Status kennt und gegebenenfalls Zugang zu einer HIV-Therapie hat. Auch Hepatitis B kann heute erfolgreich therapiert werden, bei Hepatitis C ist sogar Heilung möglich. Anders als früher, besteht heute also gar kein Grund mehr, einen HIV- und Hepatitis-Test zu vermeiden, ganz im Gegenteil: Ein negativer Test beruhigt, und ein positiver Test macht den Weg frei zur notwendigen Behandlung!
Wolfgang Wilhelm, Obmann der Aids Hilfe Wien

Wien (OTS) - HIV, Hepatitis und sexuelle Gesundheit sind nach wie vor Tabuthemen in unserer Gesellschaft. Das führt oft zu schlechter Information und unbegründeten Ängsten vor dem HIV-Test. Die Folge davon aber ist, dass in Österreich viele Infektionen erst spät erkannt werden. Dem möchte die österreichische Initiative im Rahmen der Europäischen HIV- und Hepatitis-Testwoche (ETW) vom 23. bis 30. November mit dem Motto TESTEN. BEHANDELN. VORBEUGEN. entgegenwirken.

Der Test ist heute eines der wichtigsten Instrumente, um die HIV-Epidemie zu beenden. Voraussetzung dafür ist eine möglichst frühe Diagnose verbunden mit einem rechtzeitigen Therapiestart. Denn HIV-positive Menschen, deren Viruslast dank Therapie unter der Nachweisgrenze liegt, übertragen das HI-Virus nicht mehr,“ sagt Mag. Beate Hartinger-Klein, Bundesministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz. Und weiter: „Das Ziel der Testwoche ist einerseits, Personen mit einem erhöhten HIV-/Hepatitis-Risiko zum Test zu motivieren und andererseits die Bewusstseinsbildung bezüglich HIV- und Hepatitis-Tests zu steigern. Sich testen zu lassen oder einen Test anzubieten, soll nicht länger schambehaftet sein, sondern alltägliche Praxis.

„Ich unterstütze die Europäische HIV- und Hepatitis-Testwoche, weil diese Initiative ein weiterer wichtiger Schritt in der HIV- und Hepatitis-Prävention ist“, sagt Peter Hacker, Wiener Stadtrat für Soziales, Gesundheit und Sport. Und er ergänzt: „Die kostenlosen Tests schaffen Sicherheit – und wenn notwendig, kann die Therapie rasch beginnen und man schützt die eigenen Mitmenschen vor unwissentlicher Weitergabe des Virus.“

„Nur eine frühe Diagnose ermöglicht einen rechtzeitigen Therapiestart und damit eine höhere Lebenserwartung bei besserer Lebensqualität. Ist die Therapie erfolgreich, also das Virus unter die Nachweisgrenze gedrückt, ist eine Infektion nicht mehr möglich. So greifen heute Therapie und Prävention direkt ineinander!“, sagt Mag. Wolfgang Wilhelm, Obmann der Aids Hilfe Wien. Und weiter: „Der präventive Nutzen einer HIV-Therapie verdeutlicht einmal mehr, wie wichtig es ist, dass jeder Mensch seinen Status kennt und gegebenenfalls Zugang zu einer HIV-Therapie hat. Auch Hepatitis B kann heute erfolgreich therapiert werden, bei Hepatitis C ist sogar Heilung möglich. Anders als früher, besteht heute also gar kein Grund mehr, einen HIV- und Hepatitis-Test zu vermeiden, ganz im Gegenteil: Ein negativer Test beruhigt, und ein positiver Test macht den Weg frei zur notwendigen Behandlung!“

HIV und Hepatitis sind Infektionserkrankungen, die bei vielen Menschen auch heute mit Angst vor Ausgrenzung und Ablehnung einhergehen. Diese Angst führt oft zur Unterschätzung des eigenen Infektionsrisikos und zu der falschen Annahme, dass nur bestimmte, ohnehin schon diskriminierte Menschen (z.B. homo- und bisexuelle Männer, MigrantInnen, DrogengebraucherInnen, HafinsassInnen, SexarbeiterInnen), einem Risiko ausgesetzt wären. Menschen, die sich keiner dieser Gruppen zugehörig fühlen oder fühlen wollen, verdrängen oft das eigene Infektionsrisiko und lassen sich nicht testen. Die Europäische HIV- und Hepatitis-Testwoche begegnet diesen Vorurteilen, informiert umfassend über Infektions-, Test- und Behandlungsmöglichkeiten und tritt krankheitsbedingter Diskriminierung entgegen. „Es gilt, Diskriminierungen, Ungleichbehandlungen und falschen Annahmen entgegenzutreten und Testbarrieren abzubauen“, so Wolfgang Wilhelm.

In der Woche vom 23. bis 30. November werden in Österreich und europaweit zahlreiche Events veranstaltet, vermehrt Informationen rund um die Themen HIV und Hepatitis aufbereitet und Test-Möglichkeiten an zahlreichen Locations angeboten. Ziel ist es, Infektionsängste abzubauen und der Ausgrenzung betroffener Menschen entgegenzuwirken. Wer sich an der Testwoche beteiligen möchte, findet alle Informationen dazu unter www.testwoche.net.

Die Initiative wird in Österreich vom Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz, der Stadt Wien, medizinischen Fachgesellschaften, der Hepatitis Hilfe Österreich und den AIDS-Hilfen Österreichs getragen. Auch die Wiener Gebietskrankenkasse, LIFE+, der Trägerverein des Life Ball, mit der Awareness-Kampagne „Know Your Status“ und zahlreiche ÄrztInnen und PolitikerInnen aus ganz Österreich sowie der Schauspieler Alfons Haider unterstützen die Europäische HIV- und Hepatitis-Testwoche.

Links:

http://testwoche.net/

http://testingweek.eu/

http://www.aids.at/

Rückfragen & Kontakt:

Aids Hilfe Wien
Juliana Metyko-Papousek, BA
+43(0)1/59937-82 /
metyko@aids-hilfe-wien.at

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