[KOM-PE-TENTES] MTD-Forum 2018

Die Zukunft verlangt die enge Zusammenarbeit vieler verschiedener Fachleute im Gesundheitswesen...

Wien (OTS) - ...mit den mannigfachsten funktionsbezogenen Kompetenzen und verschiedenen Graden an Expertise.

Mag.a Gabriele Jaksch, Präsidentin MTD-Austria, begrüßte mit Freude die zahlreichen TeilnehmerInnen zum MTD-Forum 2018 im Großen Saal des Albert Schweitzer Hauses, Wien. Zum achten Mal in Folge lud MTD-Austria, Dachverband der gehobenen medizinisch-technischen Dienste Österreichs, am 16.11.2018 zum MTD-Jahresevent ein. Unter dem Headliner "MTD [Kom-pe-tenz]: Was wir können, wissen und entwickeln" bot sich die Möglichkeit, mit nationalen und internationalen ExpertInnen die derzeitigen und die zukünftigen Kompetenzen der Gesundheitsberufe zu diskutieren.

Die Veranstaltung hatte zwei Schwerpunkte: Welche mannigfaltigen Kompetenzen haben Biomedizinische AnalytikerInnen, DiätologInnen, ErgotherapeutInnen, LogopädInnen, OrthoptistInnen, PhysiotherapeutInnen und RadiologietechnologInnen bereits in unterschiedlichen Bereichen und welche Kompetenzen können sie sich in einem Workshop aneignen bzw. vertiefen.

Zu Beginn wurden die zukünftigen Aufgabenstellungen im Gesundheitswesen in Stellvertretung von Bundesministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz, Mag.a Beate Hartinger-Klein durch DDr.in Meinhild Hausreither erläutert und sie hat die sichtbaren hohen MTD-Kompetenzen untermauert, die bereits jetzt für eine prospektive Bewältigung von Herausforderungen der Zukunft vorhanden sind.

Die Podiumsdiskussion der ExpertInnen befasste sich mit den Fragen: Wohin entwickeln sich unsere Berufe und der Gesundheitsmarkt? Gibt es zwischen diesen beiden Entwicklungen Gleichklang oder Disharmonie? Vor allem stand im Mittelpunkt „Was der Kompetenzbegriff“ über die Zukunftsfähigkeit aussagt. Kompetenz ist nicht statisch, sondern Kompetenz muss sich dem wandelnden Markt anpassen. Die SpezialistInnen Dr. Matthias Wismar, European Observatory on Health Systems and Policies, Mag.a Dr.in Ursula Eckler, FH Campus Wien, Barbara Bäck, MTD-Koordinatorin der KAGes, Dr. Gottfried Endel, Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger, MMag.a Maria M. Hofmacher-Holzhacker, HealthSystemIntelligence und Mag.a Gabriele Jaksch, Präsidentin MTD-Austria, diskutierten zur demographischen Entwicklung sowie über die Zunahme chronischer Erkrankungen und kamen übereinstimmend zum Ergebnis, dass aufgrund der Ressourcenknappheit vielmehr die Kompetenzen der MTD-Berufe in Zukunft gebraucht werden und die sieben MTD-Berufe noch vehementer auftreten müssen.

Mit ausgewählten MTD-KompetenzträgerInnen konnten sich alle TeilnehmerInnen in einem Speed Dating austauschen, um anschließend in den darauf aufbauenden Dialogrunden und in den fünf Workshops mitzudiskutieren und ihre Sichtweise einzubringen.

Im Mittelpunkt des MTD-Forums stand auch die Verleihung des zum fünften Mal vergebenen MTD-Innovationspreises durch Präsidentin Mag.a Gabriele Jaksch gemeinsam mit Jurymitglied Mag.a Silvia Rosoli, Mag.a Andrea Fried und FH-Prof.in Mag.a Christine Schnabl, MSc. Die aus erfahrenen ExpertInnen zusammengesetzte fünfköpfige Jury hatte bereits im Vorfeld die zahlreich eingereichten MTD-Projekte in den vier Kategorien Bachelor-Projekte, Master-Projekte, Best-Practice-Modell und PhD-/finanziell geförderte Projekte auf wissenschaftliche und praxisrelevante Themen geprüft.

Die im Forum bewiesene Kom-pe-tenz aller MTD-Berufsangehörigen zeigt, dass die sieben MTD-Berufe für die Zukunft und ihre Herausforderungen der zukünftigen Gesundheitsversorgung der österreichischen Bevölkerung gewappnet sind!

Fazit: Ohne MTD-Berufe gibt es keine funktionierende Gesundheitsversorgung!

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