AK zur Oktober-Inflation: Wohnen bleibt weiterhin ein Preistreiber!

Anderl fordert endlich neues Mietrecht

Wien (OTS) - Teures Wohnen: „Eine Wohnung zu finden, wird vor allem für junge Menschen mehr und mehr zu einem Spießrutenlauf“, sagt AK Präsidentin Renate Anderl. „Die Mieten drücken immer stärker aufs Haushaltsbudget. Daher sind dringend spürbare Entlastungen nötig. Wir brauchen klare Mietobergrenzen, damit Wohnen endlich billiger wird.“ Die aktuellen Inflationsdaten der Statistik Austria zeigen: Die Mieten (plus 3,4 Prozent) liegen rund 50 Prozent über der Inflation (plus 2,2 Prozent).

„Wann ist endlich das Mietrecht dran?“, fragt Anderl. „Die Menschen warten schon lange auf spürbare Entlastungen. Ein neues Mietrecht muss verständlich, anwenderfreundlich, gerecht und transparent sein – so wie es die Bundesregierung vorschlägt. Aber es muss unbedingt Maßnahmen zur wirksamen Mietensenkung leisten, also klare Mietzinsbegrenzungen für den Großteil der Wohnungen enthalten“, betont die AK Präsidentin: „Ein neues Mietrecht ist das eine, mehr neue geförderte Wohnungen, die langfristig leistbar bleiben, das andere.“

Wohnen muss leistbar sein – die AK fordert:
+ Klare Regeln, um die Mieten zu begrenzen;
+ Befristungen abschaffen, außer bei Eigenbedarf der VermieterInnen; + Runter mit den Betriebskosten durch Streichen der Grundsteuer und Versicherungen aus dem Betriebskostenkatalog;
+ Weg mit der Maklerprovision für MieterInnen – so wie seit 1. Juni 2015 in Deutschland;
+ Klare Erhaltungsregeln für VermieterInnen für die gesamte Wohnungsausstattung.

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