Feichtinger: Wer stoppt den Verkehrsminister?

SPÖ-Umweltsprecher kritisiert Verkehrsminister wegen „fahrlässiger und verantwortungsloser Politik“

Wien (OTS/SK) - Verärgert zeigt sich SPÖ-Umweltsprecher Klaus Feichtinger wegen der Ergebnispräsentation von Verkehrsminister Hofer in Sachen Tempo 140. „Alle vernünftigen Politiker dieser Welt bemühen sich, die Klimaziele zu erreichen und versuchen, den Schadstoffausstoß von Kohlendioxid und Stickoxiden zu reduzieren. Nur der österreichische Verkehrsminister nicht. Der ignoriert alle Warnungen und gefährdet damit die Gesundheit und Sicherheit unser Bürgerinnen und Bürger“, so Feichtinger. ****

Hintergrund ist die Präsentation der Ergebnisse für die Tempo 140-Teststrecke durch den Verkehrsminister. „Das heute präsentierte Ergebnis ist ein ´No-Na-Net-Ergebnis`, für das jeder vernunftbegabte Politiker keine Teststrecke gebraucht hätte. Es ist klar, dass jede Tempo-Erhöhung zu einem größeren Ausstoß der gefährlichen Gifte führt und man damit wieder ein Stück mehr von den Klimaschutzzielen wegrückt“, so Feichtinger.

Der SPÖ-Abgeordnete appelliert an die Bundesregierung „derartige umwelt- und gesundheitsschädigende Projekte abzustellen“. Um die Klimaziele zu erreichen, braucht man genau das Gegenteil einer Tempo-Erhöhung. „Das sollte auch dem Verkehrsminister klar sein“, so Feichtinger, der in diesem Zusammenhang auch auf das Problem der Lärmbelastung durch eine Tempo-Erhöhung verwies. Es sei ärgerlich und unverantwortlich, seitens der ASFINAG von „gewissen Messunsicherheiten“ zu sprechen. „Eine Studie der WHO besagt, dass bei Menschen, die durch Lärmbelästigung unter Schlafstörungen leiden, das Risiko für Allergien, Herzkreislauferkrankungen, Bluthochdruck und Migräne erheblich steigt. Auch das ignoriert der Verkehrsminister“, so Feichtinger abschließend. (Schluss) nw/mr

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