Rendi-Wagner/Heinisch-Hosek: 100 Jahre Frauenwahlrecht

Meilensteine wie Familienrechtsreform, Fristenregelung, Gleichbehandlungsgesetz, Gewaltschutzgesetze wurden erreicht – Frauenrechte müssen immer wieder aufs Neue verteidigt werden

Wien (OTS/SK) - 1918 wurde das allgemeine Wahlrecht für Frauen und Männer eingeführt. Seither wurden wichtige Errungenschaften wie unter anderem die Familienrechtsreform, die Fristenregelung, das Gleichbehandlungsgesetz, die Gewaltschutzgesetze durchgesetzt. „Frauenrechte müssen immer wieder aufs Neue verteidigt werden“, sagen die geschäftsführende SPÖ-Parteivorsitzende Pamela Rendi-Wagner und SPÖ-Bundesfrauenvorsitzende Gabriele Heinisch-Hosek. ****

„Die Sozialdemokratie ist immer auf der richtigen Seite der Geschichte gestanden. Jetzt müssen wir wachsam sein und die Demokratie schützen“, sagt Rendi-Wagner. „Es darf keinen frauenpolitischen Backlash geben. Es muss besser werden für die Frauen“, so Heinisch-Hosek. Das Frauenwahlrecht wurde hart erkämpft. In der ersten Republik gab es sehr wenige Frauen in der Politik. Von den ersten 8 weiblichen Abgeordneten, die ins Parlament eingezogen sind, waren 7 Sozialdemokratinnen: Anna Boschek, Emmy Freundlich, Adelheid Popp, Gabriele Proft, Therese Schlesinger, Amalie Seidel und Maria Tusch. Bis zu einer echten Gleichstellung ist es aber noch ein weiter Weg. „Die Sozialdemokratie kämpft unbeirrt für die Rechte der Frauen. Wir lassen nicht locker“, so Rendi-Wagner und Heinisch-Hosek.

Veranstaltungshinweis: 100 Jahre Frauenwahlrecht - Frauen in das Parlament

Datum: Montag, 12.11.2018, 16:30 - 17:30 Uhr
Ort: Parlamentsausweichquartier in der Hofburg
Heldenplatz, 1010 Wien

(Schluss) mr/mp

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