Nehammer: SPÖ soll Kosten transparent machen

Vereinskonstruktionen, angebliche Kostenübernahmen durch den Parlamentsklub und unabhängige Medienanalysen werfen Fragen auf

Wien (OTS) - „Die Angaben der SPÖ sind unglaubwürdig. Es gibt unabhängige Medienanalysen, die zeigen, dass die SPÖ allein für Werbung mehr als 6 Millionen ausgegeben haben muss. Dass die SPÖ dann insgesamt 7,4 Millionen meldete, lässt zwei Schlüsse zu: Entweder wurde bei der Meldung getrickst oder die weiteren Kosten wurden in den diversen Vereinskonstruktionen wie „Idee“ oder „Weil’s um was geht“ verschleiert“, so Karl Nehammer, Generalsekretär der Volkspartei.

„Obendrein war Medien auch zu entnehmen, dass der Parlamentsklub anscheinend für diverse Wahlwerbemittel aufkam. Das gehört aufgeklärt“, so Nehammer. 

„Wir haben alles ehrlich gemeldet. Drozda, der laut Medienberichten zeitweise als Wahlkampfmanager fungierte, kann gerne die SPÖ-Wahlkampfausgaben und Vereine transparent machen. Momentan kann man jedoch davon ausgehen, dass die Angaben nicht korrekt sind. Wie man in letzter Zeit sah, nimmt es Drozda ja mit der Wahrheit nicht so genau“, meint Karl Nehammer. 

Nehammer erwartet sich auch von der NEOS-Chefin Meinl-Reisinger, dass sie endlich das Rätsel um das ominöse Silberstein-Engagement in ihrem Wiener Wahlkampf löst: „Wie wir mittlerweile alle wissen, ist es nicht gerade günstig, den Dirty-Campaigning-Spezialisten Tal Silberstein zu engagieren. Die NEOS behaupten nach wie vor, er habe kostenlos gearbeitet. Auch hier bedarf es einer weiteren Aufklärung.“

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