Gerhard Schubert GmbH ist die "Fabrik des Jahres" (FOTO)

Düsseldorf (ots) - Das Werk in Crailsheim macht vor, wie sich die gesamte Wertschöpfungskette digital steuern lässt.

"Beim diesjährigen Wettbewerb zeigt sich ein erfreulicher Trend: Industrielle Innovationen kommen wieder aus der Produktion", so Dr. Marc Lakner, Projektleiter der "Fabrik des Jahres" und Partner bei A.T. Kearney. Bereits zum 27. Mal zeichnet die Unternehmensberatung gemeinsam mit SV Veranstaltungen und der Fachzeitung Produktion Werke aus, die aktuelle Herausforderungen der Produktion vorbildlich meistern.

Das Werk der Gerhard Schubert GmbH mit seinen rund 840 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Crailsheim ist so ein Innovationstreiber. "Der eigentümergeführte Produzent modularer Verpackungsmaschinen ist ein wahrer Hidden Champion. Der Fokus des Unternehmens liegt klar auf Innovationen des Wertschöpfungsprozesses - und das getrieben aus dem Unternehmen selbst heraus", begründet Daniel Stengel, Manager bei A.T. Kearney die Entscheidung der Fach-Jury. So nutzt das Werk innovative Fertigungsverfahren wie 3D-Druck und eigene Robotersysteme. Ein zukunftsgerichtetes Management investiert stark in die Digitalisierungsstrategie des Werkes, beispielsweise in die Entwicklung der Primärtechnik. Ein eigens entwickeltes ERP-System stellt zudem den effizienten Einsatz aller Ressourcen für die Produktionsplanung sicher.

Auch der GEO (Global Excellence in Operations) Award zeichnet einen Innovationsvorreiter aus: das Werk der Sartorius AG in Göttingen stellt mechatronische Produkte für Labormesstechnik und Kalibrierlaboratorien her. "Das Werk versteht es, innovative und kundenspezifische Hightech-Produkte zu fertigen. In Verbindung mit einem eigenen Campus, auf dem produziert, getestet und vernetzt wird, führt das zu einer herausragenden Wertgenerierung", begründet Marc Lakner. Die breite Forschungs- und Entwicklungskompetenz von Sartorius zeigt sich vor allem in den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die proaktiv Verbesserungsmaßnahmen entwickeln und unmittelbar umsetzen können.

Die Gewinner der weiteren Kategorien sind:

- "Hervorragende Serienfertigung": MAN Trucks (Werk Krakau, Polen) - "Hervorragende Kleinserienfertigung": Dr. Fritz Faulhaber GmbH &
Co. KG (Werk Schönaich)
- "Hervorragendes Produktionsnetzwerk": ASM (Werke Singapur und
Malaysia)
- "Standortsicherung durch Digitalisierung": ABB Semiconductors
(Werk Lenzburg, Schweiz)
- "Hervorragende Standortentwicklung": EJOT (Werk Tambach)

Alle Gewinner der Fabrik des Jahres berichten beim gleichnamigen Kongress von 20. bis 22. März 2019 in Ludwigsburg, wie sie die Veränderungen in ihren Werken bewältigt haben. Anmelden kann man sich unter: www.fabrik-des-jahres.de


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