Medasense gibt positive Ergebnisse der klinischen Outcome-Studien mit der NOL® Überwachungstechnologie für optimierte Schmerzkontrolle bekannt

Ramat Gan, Israel (ots/PRNewswire) -

Die Hauptstudie, in der eine NOL-geführte Opioid-Verabreichung untersucht wurde, ergab, dass die Anwendung der NOL-Technologie den Opioid-Verbrauch signifikant reduzierte und die hämodynamische Stabilität von Patienten, die sich größeren Operationen unterzogen, verbesserte.

Medasense Biometrics Ltd., Entwickler von innovativen Systemen und Anwendungen zur objektiven Beurteilung der physiologischen Schmerzreaktion, gab heute die positiven Ergebnisse mehrerer Studien mit der NOL® Überwachungstechnologie bekannt. Die NOL-Technologie unterstützt Ärzte dabei, die Verabreichung von Schmerzmitteln durch Bewertung des nozizeptiven (Schmerz)-Zustands des Patienten in Situationen zu optimieren, in denen der Patient nicht kommunizieren kann, insbesondere auf Intensivstationen und bei Operationen unter Vollnarkose.

(Photo: https://mma.prnewswire.com/media/776300/Medasense_NOL.jpg )

In allen Studien wurde die Rolle des NOL für eine bessere Schmerzbeurteilung und bessere Ergebnisse bewertet. NOL steht hierbei für den Nozizeptionslevel-Index, mithilfe dessen der Schmerzzustand eines Patienten auf dem PMD-200-Monitor auf einer Skala von 0 bis 100 dargestellt werden kann.

Ziel der ersten Studie[1], die von Professor Albert Dahan und seinem Team vom Leiden University Medical Centre (LUMC) durchgeführt wurde, war die Untersuchung, ob die NOL-geführte Verabreichung von Opioid-Analgetika während chirurgischer Eingriffe im Vergleich zur Standardpraxis den Opioidverbrauch und die Patientenergebnisse verbessert. Prof. Dahan präsentierte die Studienergebnisse auf der Konferenz Anaesthesiology 2018 in San Francisco, USA. Der Abstract wurde als einer der "10 Best Abstracts of Clinical Science" ausgezeichnet.

In der Studie waren 80 Patienten eingeschlossen, die sich unter Vollnarkose mit Remifentanil/Propofol einer größeren Operation unterzogen. Untersucht wurde dabei der Einsatz von NOL-geführter Analgesie im Vergleich zur Standardversorgung. Die derzeitige Standardversorgung bedeutet, dass der behandelnde Anästhesiologe entscheidet, ob auf Basis der Veränderungen der Herzfrequenz und des Blutdrucks eines Patienten Opioide verabreicht werden. Die Ergebnisse zeigten, dass bei NOL-geführter Opioid-Verabreichung die intraoperative Opioid-Verabreichung um 33 % und die Häufigkeit hämodynamischer Hypotonie-Ereignisse um 80 % zurückgingen. Daraus zogen die Forscher folgende Schlussfolgerung: "Eine Opioid-Verabreichung auf NOL-Basis ist klinisch relevant und verbessert das Patientenergebnis".

Galit Zuckerman-Stark, Vorstandsvorsitzende und Gründerin von Medasense CEO, gab heute bekannt: "Es gibt immer mehr klinische Daten, die zeigen, dass eine intraoperative Hypotonie das Risiko für Myokardschädigung, akute Nierenverletzungen und Mortalität erhöht. Die Studie zeigt die Bedeutung einer NOL-Überwachung während eines chirurgischen Eingriffs und das Potenzial, die Wahrscheinlichkeit postoperativer Komplikationen zu senken.

Ziel der zweiten Studie[2], die von Professor Patricia Lavand'homme und ihren Kollegen von der Université Catholique de Lovain in Belgien durchgeführt wurde, war die Bewertung eines potenziellen Zusammenhangs zwischen den intraoperativen NOL-Werten und der postoperativen Erholung nach einem Kniegelenksersatz mithilfe eines Opioid freien Schmerzmittelprotokolls. Die Ergebnisse einer Analyse der Daten von 75 erwachsenen Patienten wurden letzten September auf der Konferenz der International Association for the Study of Pain® (IASP) 2018 vorgestellt. Sie zeigten, dass der NOL-Wert mit den Schmerzen korrelierte, die Patienten bei der Mobilisierung an Tag 1 nach der Operation und bei Bewegung 3 Monate nach der Operation verspürten. Daraus schlossen die Autoren, dass "die Kontrolle der intraoperative Nozizeption (bewertet anhand des NOL) wichtig ist, da sowohl der frühe als auch der längerfristige postoperative Schmerz vorhergesagt werden kann."

Frau Zuckerman-Stark fügte hinzu: "Die neuesten klinischen Daten zeigen klar, dass unsere Technologie das Potenzial hat, die Patientenversorgung zu verbessern und Ärzte bei diesem Ziel unterstützt. Wir glauben, dass diese Ergebnisse erst der erste Beweis des potenziellen Nutzens der NOL-Technologie ist, und dass noch viele weitere in der näheren Zukunft folgen werden."

Informationen zu Medasense

Medasense entwickelt innovative Medizinprodukte und Anwendungen auf dem Gebiet der Überwachung der physiologischen Schmerzreaktion. Nach umfassender multidisziplinärer Forschungsarbeit hat das Unternehmen den neuartigen NOL®(Nozizeptionslevel)-Index entwickelt, eine multiparametrische Kombination autonomer Signale. Eine firmeneigene Signalerfassungssensor-Plattform und fortschrittliche Algorithmen erfassen, verarbeiten und analysieren mehrere physiologische Parameter im Zusammenhang mit der Nozizeption und ihre unterschiedlichen Ableitungen, um Nozizeptions-abhängige Muster zu erkennen und den nozizeptiven Status eines Patienten auf dem PMD-200-Monitor auf einer Skala von 0 bis 100 darzustellen. Die bahnbrechende NOL-Technik ist ein Wegbereiter der Präzisionsmedizin, die eine personalisierte und optimierte Schmerzbehandlung ermöglicht.

Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.medasense.com; info@medasense.com

* PMD-200 und der NOL-Index sind in Europa, Kanada, Australien und Israel im Handel erhältlich. In den USA nicht im Handel erhältlich.

Referenz:

1. Nocicepion Level (NOL)-guided Analgesia: Influence on Opioid Consumption and Hypotensive Events During Propofol/remifentanil anesthesia. Albert Dahan. Fleur S. Meijer, Suzanne Broens, Monique van Velzen, Christian Martini. "Best of Abstracts: Clinical Science", ASA Annual Meeting 2018, SF, USA

2. Intraoperative nociception monitoring and postoperative recovery after knee arthroplasty P. Lavand'homme, E. Thienpont, M.N. France. The International Association for the Study of Pain®(IASP), 2018, Boston, USA

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