Internationales Englisch-Ranking: Österreich erstmals nicht in den Top 10 vertreten

Es ist nicht weiter verwunderlich, dass die skandinavischen Staaten das Ranking anführen. Learning by doing lautet hier die Prämisse. In diesen Ländern liegt der Fokus nicht alleine auf der Anwendung von korrekter Grammatik, sondern vielmehr an der Kommunikation. Die englische Sprache ist in den Alltag bestens eingebunden. So werden beispielsweise TV-Sendungen und Filme auf Englisch ausgestrahlt oder untertitelt, sowie Sprachreisen und Auslandsaufenthalte staatlich gefördert
Mag. Cornelia Lindner
Eine rasche und nachhaltige Steigerung der Englischsprachkenntnisse kann unserer Erfahrung nach nur in englischsprachigen Ländern erzielt werden. Unsere EF-Sprachschüler werden durch die internationale Umgebung bestärkt auf Englisch zu kommunizieren, lernen die Sprache fließend zu sprechen und bauen zusätzlich noch Soft Skills wie Selbstvertrauen und interkulturelle Kompetenz auf!
Mag. Cornelia Lindner

Wien (OTS) - Heute wurde die achte Ausgabe des EF English Proficiency Index (EF EPI) veröffentlicht. Dieser fasst erneut die weltweiten Ergebnisse des ersten, gebührenfreien und standardisierten Englischsprachtests des Sprachreiseanbieters „EF Education First“ zusammen. Die gute Nachricht vorneweg: Die Englischkenntnisse von „Herrn und Frau Österreicher“ haben sich gegenüber dem Vorjahr um 0,95 auf 63,13 Indexpunkte verbessert und werden im internationalen Vergleich wieder mit „Sehr Gut“ (2017: Gut) bewertet. Während Schweden (70,72 Indexpunkte) die Niederlande (70,31 Indexpunkte) von der Spitze des Rankings ablöst, rutscht Österreich allerdings auf Rang zwölf ab.

Über 1,3 Millionen TeilnehmerInnen aus 88 Ländern haben heuer den „EF Standard English Test“ (kurz EF SET) des Sprachreiseanbieters EF absolviert. 2018 waren 60% der TeilnehmerInnen weiblich, das Alter lag im Median bei 26 Jahren. Signifikant ist das abermals sehr gute Abschneiden der skandinavischen Länder. Während Schweden das Ranking anführt, sind mit Norwegen (4.), Dänemark (5.) und Finnland (8.) drei weitere nordeuropäische Länder in den Top 10 des Rankings vertreten. Auch wenn Dänemark im Vergleich zum Vorjahr 2,59 Punkte einbüßen musste, so zählen die Dänen noch immer zu den Top 5 im internationalen Vergleich.

„Es ist nicht weiter verwunderlich, dass die skandinavischen Staaten das Ranking anführen. Learning by doing lautet hier die Prämisse. In diesen Ländern liegt der Fokus nicht alleine auf der Anwendung von korrekter Grammatik, sondern vielmehr an der Kommunikation. Die englische Sprache ist in den Alltag bestens eingebunden. So werden beispielsweise TV-Sendungen und Filme auf Englisch ausgestrahlt oder untertitelt, sowie Sprachreisen und Auslandsaufenthalte staatlich gefördert“, sieht Mag. Cornelia Lindner, EF Country Managerin von Österreich, der Slowakei und Ungarn, die großen Unterschiede zum Rest.

Das Land mit dem größten Zuwachs an Punkten kommt aber aus Afrika. Die Republik Südafrika verbessert sich gegenüber dem Vorjahr um 3,15 Indexpunkte und klettert damit um zwei Plätze auf Rang sechs im Ranking. Neben Singapur, die mit +2,60 Indexpunkten vom 5. auf den 2. Platz vorstürmten, ist Südafrika das zweite nicht europäische Land in den Top 10. Am Ende des Rankings bildet Libyen heuer mit gerade einmal 39,64 Indexpunkten das Schlusslicht.

„Eine rasche und nachhaltige Steigerung der Englischsprachkenntnisse kann unserer Erfahrung nach nur in englischsprachigen Ländern erzielt werden. Unsere EF-Sprachschüler werden durch die internationale Umgebung bestärkt auf Englisch zu kommunizieren, lernen die Sprache fließend zu sprechen und bauen zusätzlich noch Soft Skills wie Selbstvertrauen und interkulturelle Kompetenz auf!“, so Lindner weiter.

Österreich rutscht aus den Top 10

Nachdem Österreich im letzten Jahr von „Sehr gut“ auf „Gut“ herabgestuft wurde, konnte das Englisch-Sprachniveau der Österreicherinnen und Österreicher wieder gehoben werden. Lag man 2016 noch auf Rang acht und im letzten Jahr auf dem zehnten Rang, so nimmt Österreich heuer nur den 12. Platz im Ranking ein. Der Grund dafür ist, dass nun Slowenien (9. Platz) und Belgien (11. Platz) einen besseren Wert vorweisen können. Nachbar Deutschland überholte Österreich bereits im Vorjahr.

Frauen und junge Teilnehmer heben den Index

Sowohl international als auch national erzielen Frauen und junge TeilnehmerInnen signifikant bessere Ergebnisse. Weibliche Teilnehmer erreichen in Österreich eine durchschnittliche Punkteanzahl von 64,40, männliche eine von 61,88. Beide liegen damit knapp 10 Punkte über dem weltweiten Durchschnitt. Die Altersgruppen betreffend kann festgehalten werden, dass je jünger der Testteilnehmer (m/w) in Österreich war, umso besser auch das Ergebnis ausfiel. Während die 18- bis 20-Jährigen durchschnittlich 66,96 Indexpunkte erreichten, kommt die Gruppe 41+ nur auf 57,43 Punkte.

Wien mit den besten nationalen Ergebnissen

Vergleicht man die Ergebnisse unter Österreichs Bundesländern, so haben die WienerInnen (64,64 Punkte) heuer die Nase vorne, dicht gefolgt von den TeilnehmerInnen aus der Steiermark (64,57 Punkte) und dem Bundesland Salzburg (63,99). Diese drei Bundesländer sind die einzigen, die österreichweit mit sehr guten Englischkenntnissen im Ranking überzeugen konnten. Aufgrund einer zu geringen Anzahl an TeilnehmerInnen wurden hierbei das Burgenland und Kärnten für das Ranking nicht berücksichtigt.

Wien führt neben dem Bundesländervergleich auch den Städtevergleich vor Graz (64,58) und Linz (61,09) in Österreich an.

Englisch als Wettbewerbsvorteil

„Warum gute Englischsprachkenntnisse so wichtig sind, zeigen Vergleiche mit wirtschaftlichen Kennzahlen. Die englische Sprache ist ein Schlüsselfaktor für die Wettbewerbsfähigkeit eines Landes. Bessere Kenntnisse korrelieren mit höherem Einkommen und mit mehr Lebensqualität, die Bevölkerung ist sowohl innovativer, als auch produktiver“, so Lindner abschließend.

Weiterführende Infos
www.ef.at/epi

Rückfragen & Kontakt:

Pressekontakt
Christian Troll, BA
Mobil: +49 151 1101 7582
office@ct-drei.de

Kontakt EF Education GmbH
Mag. Cornelia Lindner
Tel.: +43 1 512 82 87 60
cornelia.lindner@ef.com

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF0020